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Rund um die Uhr, vor allem nachts, donnern über 600 Züge durch den Rheingau und das Mittelrheintal mit einem Lärmpegel bis zu 110 Dezibel. In den nächsten Jahren steigert sich die Anzahl auf über 700 Züge. Ein echter Horror für die Anwohner und Gäste. Die Folgen sind Wertverfall der Immobilien, Gesundheitsschäden und ein Niedergang des Tourismus. Verantwortlich für den staatlich geförderten Lärmterror sind der aktuelle Verkehrsminister Alexander Dobrindt und der Chef der Deutschen Bahn Dr. Rüdiger Grube.   

 

Der Lärm muß in den nächsten Jahren mindestens halbiert werden.

Kurzfristige Maßnahmen:

Runter mit der Geschwindigkeit >>> max. 50 km/h
- Vermeidung von Gefahrgutunfällen
- weniger Lärm und Erschütterungen

Nachtruhe von 22.00 Uhr - 06.00 Uhr
Verbot der Dieselloks auf elektrifizierter Strecke

Mittelfristige Maßnahmen:

Gesetzliche Grenzwerte für Lärm an bestehenden Schienenwegen festlegen
Rollendes Material auf den neuesten technischen Stand umrüsten
Regelmäßige Schienenpflege
Wirksames Trassenpreissystem einführen
Verbot von lauter Nachtarbeit in bewohnten Gebieten

Langfristige Maßnahmen:

Bau einer Alternativtrasse für den Schienengüterverkehr
- Bestimmung und Festlegung des Trassenverlaufs
- Aufnahme der Alternativtrasse in den Bundesverkehrswegeplan 2015