Termine und Veranstaltungen, neueste Informationen


2-tägiges Netzwerktreffen in Radebeul mit weiteren vom Schienenlärm betroffene Bürgergruppen.

Von unserer BI nahmen Rosi und Wolfgang Schneider teil. Ziel ist eine intensivere Zusammenarbeit

gegen den alltäglichen und unerträglichen Bahnlärm.



Willi Pusch im Gespräch mit Vertretern der CDU am 21.08.2019 in Kamp-Bornhofen bei einer Veranstaltung des Vereins "Wir für Kamp-Bornhofen.   


Bremst Deutschland beim Lärmschutz?

Bericht hier klicken.


Klage gegen die Bahn?

Infos unter Presse

 

Der Vorstand der BI wird dieses Thema in der nächsten Vorstandssitzung beraten.


Mitglieder der „Bürgerinitiative im Mittelrheintal gegen Umweltschäden durch die Bahn e.V.“ als Gäste im Wirtschaftsausschuss des Hessischen Landtags, 08.05.2019

von links nach rechts: Frank Kilian, Landrat Rheingau-Taunus-Kreis, Dr. Jürgen Hoffmann, Rosi und Wolfgang Schneider ( BI), Marius Weiß, MdL (SPD), Tarek Al-Wazir, Staatsminister (Bündnis 90/Die Grünen), Petra Müller-Klepper, MdL (CDU)  Karl Ottes, Sprecher des Rheingaubundes gegen Bahnlärm, Willi Pusch (BI), Karl-Heinz und Annemarie Kühn (BI), Katy Walther, MdL (Bündnis 90/Die Grünen), Dr. Manfred von Stosch (BI), Stefan Müller, MdL (FDP)

 

Der Hessische Landtag hat sich über die Fraktionsgrenzen hinweg mit Nachdruck für das Rheintal-Tunnelsystem von St. Augustin bei Bonn bis Mainz-Bischofsheim zur Entlastung des Mittelrheintals ausgesprochen, auf die der Güterzugverkehr verlagert wird.

Der zuständige Verkehrsausschuss beschloss einen gemeinsamen Antrag der Fraktionen von CDU, Bündnis 90/Die Grünen, SPD und FDP, die Landesregierung zu beauftragen, auf Bundesebene Druck zu machen, damit die erforderliche Machbarkeitsstudie so schnell wie möglich in Auftrag gegeben wird.

Auch der Landtag in Rheinland-Pfalz hatte sich in einer Sitzung bereits am 21.2.2019 einstimmig für die im Bundesverkehrswegeplans 2030 im „Potentiellen Bedarf“ stehende Alternativstrecke für den Schienengüterverkehr von Troisdorf nach Mainz-Bischofsheim ausgesprochen.

 „Der Güterzugverkehr muss raus aus dem Rheintal. Alle Maßnahmen zur Verringerung des Lärms an der Strecke und am rollenden Material werden angesichts der Verkehrsentwicklung nicht ausreichen, um eine langfristig tragbare Situation zu schaffen“, erklärte die Rheingauer Landtagsabgeordnete Petra Müller-Klepper bei der Debatte.

Damit stehen die Länder Hessen und Rheinland-Pfalz an der Seite der Bürgerinitiativen gegen den Bahnlärm, die schon seit vielen Jahren eine Entlastung der von Lärm und Erschütterungen geplagten Bevölkerung einfordert.

Die nicht nachvollziehbare Nachricht aus dem Bundesverkehrsministeriums, dass sich der Güterverkehr auf der Bahnstrecke im Rheintal verdoppeln müsse, um die Ausweichtrasse zu rechtfertigen, führte zu massiver Empörung bei den Menschen an den Bahntrassen. Die niedrige Bewertung der Alternativtrasse mit den NKV 0,1 (1,0 ist nötig um in den vordringlichen Bedarf aufzusteigen), ist angesichts der Tatsache, dass andere, weniger von Lärm frequentierte Bahnstrecken weit besser bewertet wurden, keiner vernünftig denkenden Person zu erklären. Eine rein betriebswirtschaftliche Sicht reicht nicht aus. Es müssen auch die Auswirkungen auf Gesundheit, Regionalentwicklung, Tourismus und den Welterbe-Status angemessen berücksichtigt werden. Ansonsten geht die Region sprichwörtlich den „Bach (Rhein) runter“. Sie verkommt zum reinen Frachtkanal.

Eine neue Alternativstrecke – möglichst in einem Tunnelsystem - entlastet nicht nur die Bahnanlieger und die gesamte Region. Sie wird auch zusätzliche Kapazitäten für die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene schaffen, wirtschaftlicher sein und den Schienenverkehr stärken.

Die Beratung und Beschlussfassung im Landtag wurde von Mitgliedern der Bürgerinitiative im Mittelrheintal gegen Umweltschäden durch die Bahn – an der Spitze der Vorsitzende Willi Pusch und sein Stellvertreter Wolfgang Schneider – sowie dem Sprecher des Rheingau-Bundes gegen den Bahnlärm, Karl Ottes, verfolgt. Petra Müller-Klepper hatte für die BI-Vertreter ein Treffen mit Verkehrsminister Tarek Al-Wazir vor der Sitzung organisiert, an dem auch Landrat Frank Kilian teilnahm.

 


Resolution der Planungsgemeinschaft Mittelrhein-Westerwald Mai 2019 

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Resolution Planungsgemeinschaft 03.05.20
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Der Rheinland-Pfälzische Landtag hat kürzlich parteiübergreifend einstimmig beschlossen, sich für die Alternativtrasse von St. Augustin bei Bonn bis Mainz-Bischofsheim einzusetzen. Diese Trasse würde das gesamte Mittelrheintal entlasten. Somit kämen die Menschen auf der gesamten Strecke von der Grenze NRW bis Mainz-Bischofsheim in den Genuss der Entlastung.

Eine Machbarkeitsstudie dazu soll unverzüglich in Auftrag gegeben werden. Malu Dreyer, die Ministerpräsidentin von RLP hat am 11. April 2019 persönlich ein Gespräch mit dem Bundesverkehrsminister Alexander Scheuer bezüglich der Umsetzung der Machbarkeitsstudie geführt. Scheuer hat ihr zugesagt, dass die Untersuchung wahrscheinlich noch vor der Sommerpause eingeleitet wird.

Die Diskussion über die Machbarkeitsstudie zur Alternativtrasse von Troisdorf bis Mainz-Bischofsheim, über die auch in der Rheinzeitung am 13.4.2019 anlässlich eines Leserbriefs berichtet wurde, hat mit der Machbarkeitsstudie zur Drei-Stufen-Lärmsanierung nichts zu tun. Hier handelt es sich um zwei verschiedene Projekte.

Ursprünglich war beabsichtigt, die Lärmsanierung des gesamten Mittelrheintals in drei Stufen zu vollziehen. Der Zeitablauf dazu wurde 2013 in einer Machbarkeitsstudie für das gesamte Mittelrheintal festgelegt.

Demnach sollte zunächst als erste Stufe das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal saniert werden. In der zweiten Stufe war vorgesehen, das Untere Mittelrheintal bis zur Grenze nach NRW in Angriff zu nehmen. Als dritte Stufe sollte dann der Rheingau hinzugenommen werden. Um den Menschen im Unteren- und Oberen Mittelrheintal klar aufzuzeigen, dass beabsichtigt war auch dort die Lärmsanierung durchzuführen, wurden Weißenthurm und Leutesdorf im Unteren Mittelrheintal sowie Oestrich-Winkel und Eltville im Rheingau hinzugenommen.

Dieses Drei-Stufen-Lärmsanierungsmodell wurde seinerzeit deshalb ins Leben gerufen, weil eine Machbarkeitsstufe für das gesamte Mittelrheintal im Jahr 2013 an der Finanzierung gescheitert war.

Für die Durchführung dieses Drei-Stufen-Planes hat sich unsere Bürgerinitiative immer vehement eingesetzt, was auch daran zu erkennen ist, dass wir spezielle Demo-Transparente „Machbarkeitsstudie Stufen I II III für das gesamte Mittelrheintal“, selbstverständlich auch für den Teil nördlich von Koblenz bis zur Grenze NRW, herstellen lassen und finanziert haben. Eines der Transparente haben wir kostenfrei der Bürgerinitiative in Neuwied überlassen. Ob und wie es dort zum Einsatz kam ist uns nicht bekannt.

Selbstverständlich müssen alle Bürgerinitiativen gemeinsam für die große Alternativtrasse kämpfen, aber auch dafür, dass alle kurz- und mittelfristigen Maßnahmen zur Vermeidung aller negativen Auswirkungen des Schienengüterverkehrs für die jeweiligen Regionen durchgeführt werden.

 


Machbarkeitsstudie muss zeitnah kommen.

 

Christian Baldauf, Landtagsabgeordneter und Fraktionsvorsitzender der CDU im Landtag von Rheinland-Pfalz, war zusammen mit seinen Kollegen Hans-Josef Bracht, Dr. Adolf Weiland und Matthias Lammert zu Besuch bei der Bürgerinitiative gegen Umweltschäden durch die Bahn in Kamp-Bornhofen.

Thema war der zunehmende Güterschienenverkehr im Rheintal mit seiner ganzen Problematik des Lärms, der Erschütterungen und der Unfallgefahren.

Die CDU Vertreter versprachen politische Unterstützung für eine zeitnahe Erstellung der Machbarkeitsstudie zur Alternativtrasse. Es dürfe nicht nur die wirtschaftliche Seite betrachtet werden, sondern auch die Gesundheit der Menschen und die Zukunft des Tals müsse ausreichend gewürdigt werden, so Baldauf.  Weitere kurzfristige Maßnahmen wie z.B. ein Tempolimit müsse rechtlich geprüft und ggf. umgesetzt werden. Bei den zur Zeit laufenden Maßnahmen des freiwilligen Sanierungsprogramms des Bundes sollte eine gewisse Flexibilität im Hinblick auf die Umsetzung, z.B. Schallschutzwände oder Fenster, möglich sein. 

Einig war man sich, dass nur gemeinsam mit allen politischen Kräften und Bürgerinitiativen Lösungen für das Rheintal erreicht werden können.

 

 

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Daten der Messstation in Assmannshausen im Januar 2019
Januar 2019 Messstation Assmannshausen.p
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Offener Brief eines Lokführers, lesenswert FAZ, 15.03.2019
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Bahntunnel ohne historische Genehmigung

 

 

Die rund 160 Jahre alten Bahntunnel im Rheintal gegenüber dem Loreley-Felsen haben laut Deutscher Bahn keine historische Genehmigung. Kritiker halten die drei Tunnel für unsicher. Die Deutsche Bahn weist das entschieden zurück.

Drei Tunnel gibt es auf der linksrheinischen Bahnstrecke zwischen St. Goar und Oberwesel. Sie wurden 1858 und 1859 erbaut und sind zwischen 236 und 367 Meter lang. Kritiker halten die Tunnel für unsicher ohne Fluchtwege, Sammelplätze und Löschwasserteiche. Nach Angaben der Deutschen Bahn (DB) werden sie regelmäßig kontrolliert und derzeit wieder instandgesetzt, wenn auch nicht grundlegend saniert.

Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde St. Goar-Oberwesel, Thomas Bungert (CDU), hatte sich mehrfach beim Eisenbahn-Bundesamt und der Deutschen Bahn erkundigt, ob die Bahnstrecke zwischen Bingen und Koblenz mit den drei alten Tunneln überhaupt eine offizielle Genehmigung hat. Die DB-Tochter DB Netz schrieb ihm nun zur Frage einer Genehmigung: "Historische Unterlagen liegen uns nicht vor."

Wären sie wirklich Schwarzbauten, könnten laut dem Düsseldorfer Juristen Clemens Antweiler nachträglich zum Beispiel Tempolimits und weniger Züge auf der Strecke gefordert werden. "Wenn etwas nicht genehmigt worden ist, gibt es auch keinen Bestandsschutz", so Antweiler. In Preußen sei schon seit 1838 eine Planfeststellung für Bahntrassen vorgeschrieben gewesen. Auch für die spätere Elektrifizierung der linksrheinischen Gleise wäre sie nötig gewesen.

Bürgermeister Thomas Bungert erklärte, Antweiler solle mit einem Rechtsgutachten zu den Erfolgsaussichten einer Klage beauftragt werden. Es gehe um mehr Sicherheit und weniger Bahnlärm. Nach der Instandsetzung der drei historischen Tunnel sei außerdem eine Feuerwehrübung geplant.

 

Hier klicken zum Bericht des SWR

 


Zweckverband Rheingau setzt sich für die Belange der Bahnanlieger ein. Ein Gespräch fand am 11. März 2019 im Rathaus in Geisenheim statt.

Rosi und Wolfgang Schneider mit Bgm Christian Aßmann Geisenheim, Zweckverband Rheingau 11.03.2019
Rosi und Wolfgang Schneider mit Bgm Christian Aßmann Geisenheim, Zweckverband Rheingau 11.03.2019

 

Der derzeitige Vorsitzende des Zweckverbandes Rheingau, Bürgermeister Christian Aßmann, Geisenheim, sicherte den Vertretern der „Bürgerinitiative im Mittelrheintal gegen Umweltschäden durch die Bahn e.V.“ (BI),  dem stellv. Vorsitzenden Wolfgang Schneider und dem Vorstandsmitglied Rosi Schneider die größtmögliche Kooperation der Stadtverwaltung und des Zweckverbands Rheingau in allen Angelegenheiten bezüglich der mitunter sehr negativen Auswüchse des Schienengüterverkehrs zu.

 

In diesem Zusammenhang zeigte er sich erfreut über das große Engagement der BI, die schon seit Jahren gegen die Verlärmung des Rheingaus und des Mittelrheintals durch den Schienengütertransitverkehr mit den hoch brisanten Gefahrguttransporten Front mache. Der ständige Druck auf die Bundesregierung als Bahneigner und die Bahn selbst müsse weiter forciert werden, nur so sei auf Dauer eine Verbesserung der Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger und die gesamte Region im Rheingau und dem Mittelrheintal zu erreichen.

 

Auch habe dieser Druck u.a. sicherlich dazu beigetragen, dass viele Güterzüge schon hörbar leiser geworden seien, meinte der Bürgermeister. Das sei aber noch lange nicht genug.

 


Die DB Netze AG führt Bürgerinformationen über Lärmschutzmaßnahmen und geplante  Schallschutzwände in einigen Ortsgemeinden durch. Gehen Sie dorthin und hinterfragen kritisch die Maßnahmen. Vielfach werden falsche Zahlen dargestellt, Lärmschutzwände die keiner möchte oder umgekehrt an weiteren Stellen fehlen.  

Die Einzelheiten entnehmen Sie bitte der örtlichen Presse. 

Geplant sind (ohne Gewähr):

 

Erbach/Hattenheim 28.03.2019, 18.00 Uhr, Pfarrzentrum Erbach, Hauptstr. 35

Weißenthurm  04.04.2019, 18.30 Uhr, VG, Großer Ratssaal, Kärlcher Str. 4

Filsen, 17.04.2019, 19.00 Uhr, Gaststätte Altes Tor, Oberstr. 17

Rüdesheim im Sommer 2019


Malu Dreyer zu Besuch in Dachsenhausen am 23.02.2019. Thema war auch der Bahnlärm.


Besuch einer Delegation des Vorstandes im Landtag Rheinland-Pfalz am 21.02.2019

 

Alle fünf Fraktionen im Landtag von Rheinland-Pfalz (SPD, FDP, Bündnis/90 die Grünen, die CDU-Opposition sowie die AfD) haben parteiübergreifend die Verlagerung des Schienengüterverkehrs auf eine Alternativtrasse gefordert.

Die im Bundesverkehrswegeplan 2030 im „Potentiellen Bedarf“ befindliche Strecke zwischen Troisdorf bei Bonn und Mainz-Bischofsheim muss in den „Vordringlichen Bedarf“ aufrücken und soll möglichst schnell geplant werden.

Auf Einladung der Landesregierung des Landes Rheinland-Pfalz konnten die Vorstandsmitglieder der „Bürgerinitiative im Mittelrheintal gegen Umweltschäden durch die Bahn e.V.“, Willi Pusch, Wolfgang Schneider, Rosi Schneider, Dr. Manfred von Stosch und Christoph Derdzinski am 21.Februar 2019 die Abstimmung über einen Antrag zur Alternativtrasse für den Schienengüterverkehr zwischen Troisdorf und Mainz-Bischofsheim im Landtag mit verfolgen.

„Wir sind sehr froh über die einstimmige Annahme des Antrages“, sagte Willi Pusch. „Wir hoffen, dass nun auch der Landtag in Hessen sich für den Bau dieser Alternativstrecke stark machen wird, meint Wolfgang Schneider.

Die Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) und Christian Baldauf (CDU) wollen jetzt in Berlin mit dem Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer über einen zügigen Einstieg in die Planung sprechen.

 

Besuch bei der CDU Fraktion


Anschreiben an den Innenminister von Rheinland-Pfalz, Herrn Roger Lewentz.

 

Der Güterzugunglück in Unkel wirft etliche Fragen zu dem Feuerwehreinsatz auf. Wir haben deshalb

in einem Schreiben an den Innenminster des Landes Rheinland-Pfalz  folgende Fagen gestellt:

Sind die Feuerwehren entlang der Bahntrasse auf einen Güterzugunfall vorbereitet? 
Sind Feuerwehrleute mit entsprechenden Spezialausbildungen kurzfristig erreichbar?
Ist eine Liste der transportierten Gefahrstoffe mit entsprechenden Handlungsanweisungen unmittelbar verfügbar?    
Haben alle Feuerwehren die nötigen Ausrüstungen, insbesondere für Unfälle mit Gefahrstoffen?
Gibt es Notfallpläne? Wenn ja, wo sind diese unmittelbar abrufbar?
Wurden gemeinsame, praktische Notfall- und Katastrophenübungen mit allen an einem möglichen Unfallszenario zum Einsatz kommenden Einheiten geprobt.
Wie wird sichergestellt, dass die Feuerwehren an den unmittelbaren Unfallort (Gleise) kommen, die durch Wohnbebauung und fehlender Zufahrt mit herkömmlichen Fahrzeugen nicht erreichbar sind?
Wie wird der Schutz der angrenzenden Bewohner im Falle austretender Giftstoffe sichergestellt?

 

Wir sind auf die Antworten gespannt.

 


Flammendes Inferno im Mittelrheintal

Güterzugunglück in Unkel am Rhein.

 

Es ist passiert wovor wir immer gewarnt haben. Es gab ein schweres Güterzugunglück in Unkel am Rhein. Drei Waggons gingen in Flammen auf. Beladen waren sie mit Spraydosen, die wie Geschosse durch die Luft flogen. Selbst die Feuerwehr musste auf Abstand gehen. Die angrenzenden Häuser wurden evakuiert und beschädigt. Es war nur pures Glück, dass keine Personen zu Schaden kamen.

 

Die  Bahnstrecke durch das Rheintal ist nicht sicher. Darin sind sich auch die Experten einig. Von den verantwortlichen Politikern (aktuell Andreas Scheuer) oder auch der Bahn (Bahnchef Richard Lutz) wurde das immer abgewiesen. Sie und insbesondere die Vorgänger sind persönlich  verantwortlich für die Schäden und Beeinträchtigungen der Anwohner, denn Schutzmaßnahmen, wie z.B. ein Tempolimit, wurden immer abgelehnt. Auch die Planung und der Bau einer Alternativtrasse

werden nicht befürwortet.  

 

Der Vorstand beschäftigte sich in einer Sondersitzug mit den Ursachen und Folgen des Unfalls in Unkel. Wir fordern jetzt verstärkt ein Tempolimit und die Anmeldung des Gefahrgut vor der Einfahrt ins Rheintal.

 

Viele weitere Infos und Bilder unter Presse

 

und hier klicken.

 

Aktueller SWR Bericht in der Landesschau 14.02.2019, hier klicken



Rosi und Wolfgang Schneider im Gespräch mit dem Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises Frank Kilian

Am Montag,  4. Februar  2019, waren der stellvertretende Vorsitzende der BI, Wolfgang Schneider und das Vorstandsmitglied Rosi Schneider zu einem Antrittsbesuch bei dem seit dem 5. Juli 2017 im Amt befindlichen Landrat  des Rheingau-Taunus-Kreises, Herr Frank Kilian.

Der Landrat sicherte den beiden Aktiven der Bürgerinitiative die größtmögliche Unterstützung bei deren Kampf gegen die negativen Auswüchse des Güterschienenverkehrs durch den Rheingau und das gesamte Rheintal zu.

Genau wie sein Vorgänger werde er auch, in Kooperation mit den Landräten der Nachbarkreise in Rheinland Pfalz, im Rahmen seiner Möglichkeiten alle Initiativen der BI unterstützen die zu weniger Belastungen durch den Güterschienenverkehr beitragen können.

Zu der aktuell geführten Diskussion um die vom Bundesverkehrsministerium im Bundeverkehrswegeplan 2030 auf den Sankt-Nimmerleinstag verschobene Alternativtrasse von  Bonn-Troisdorf nach Mainz-Bischofsheim, versprach er eine Erklärung für die negative Bewertung einzufordern. Gleichfalls werde er, so wie die BI, die Offenlegung der KNV Bewertungszahl  anmahnen.

Die Fortführung der Machbarkeitsstudien für die Stufen II und III für das untere Mittelrheintal und den Rheingau sehe er nach wie vor als unverzichtbar an.

Bei vielen weiteren Problemen im Zusammenhang mit dem Schienengüterverkehr durch den Rheingau sei er immer für die BI ansprechbar. Er lobte ausdrücklich das große Engagement und den unermüdlichen Einsatz der durchweg ehrenamtlichen Mitglieder der Bürgerinitiative.


Lärmmessungen im Mittelrheintal in Rheinland-Pfalz und Hessen

 

Link zu einer unabhängigen Meßstation der Firma Gfs Develops Solutions in Koblenz-Ehrenbreitstein  am Diehls Hotel, Rheinsteigufer 1.  

 

Link zur neuen Meßstation der DB in Lahnstein

 

Link zu den aktuellen Lärmmessungen des Landesamtes für Umwelt und Geologie Hessen in Rüdesheim-Assmannshausen (Auftraggeber ist das Hess. Umweltministerium)

 

Link zum Lärmschutzportal der Deutschen Bahn.

 

Hinweis: Alle Angaben der DB sind mit Vorsicht zu genießen. Es besteht der Verdacht der Beschönigung und dem Weglassen von Informationen. Verharmlosend die Darstellung des gemittelten Pegels und nicht der tatsächlichen Spitzenwerte.


Neue Informationen zum Bahn-Kollaps 2018/2019, Bericht von Focus MoneyOnline

Lesenswert, einfach hier klicken.  

 

Es wird immer vom Bund als verantwortlicher Eigentümer gesprochen. Aber wer ist veranwortich?

Es sind die Verkehrsminister der letzten 20 Jahre. Nennen wir die Personen:

 

Matthias Wissmann CDU, heute Auto Lobbyist.

Franz Müntefering SPD

Reinhard Klimmt SPD

Kurt Bodewig SPD

Manfred Stolpe SPD

Wolfgang Tiefensee SPD

Peter Ramsauer CSU

Alexander Dobrindt CSU

Andreas Scheuer CSU

 

Alles keine Fachleute, die meisten auch sonst nicht sonderlich gut. Sie haben in ihrer Zeit nichts für die Verkehrsinfrastruktur, egal welcher Verkehrsträger und der Umwelt, getan.  Die Ämter wurden nach Partei und Proporz vergeben.


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Stellungnahme des Bundesverkehrsminiteriums zur Alternativtrasse 10.12.2018
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Ablehnung der Entlastungsstrecke und eine vage Inaussichtstellung einer Machbarkeitsstudie.

Machbarkeitsstudie heißt: Projekt auf die lange Bank schieben  und zur Beruhigung etwas oder auch mehr Steuergeld ausgeben. Nichts für die lärmgelagte Bevölkerung im Rheintal.   

Wo bleibt der Aufschrei der hess. und rheinland-pfälzischen Landesregierung? Sie stehen doch angeblich hinter der Alternativtrasse. Wo bleibt der Druck der MPs auf die Kanzlerin? 


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Bewertung der Schienenwegeausbauvorhaben Stand November 2018
Bewertung der Schienenwegeausbauvorhaben
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Kommentar:

 

Deutschland schläft weiter

Trotz politischer Unterstützung der Länder Hessen und Rheinland-Pfalz wurde das gemeinsame Ziel, das Rheintal-Tunnelsystem (Korridor Mittelrhein von Troisdorf bis Mainz-Bischofsheim) in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans 2030 höher einzustufen vom Bundesverkehrsministerium ohne ausreichende Erklärung ausgebremst.

 

„Das Vorhaben erlangt erst nach deutlicher Steigerung der im nördlichen Mittelrheinkorridor (Teil des europäischen Korridors Rhein – Alpen) transportierten Gütermengen die Schwelle der gesamtwirtschaftlichen Rentabilität“, wird vom BVMI mitgeteilt.

 

Da tun sich doch automatisch die Fragen auf, welcher Streckenabschnitt ist mit dem „nördlichen Mittelrheinkorridor“ gemeint oder was stellen Sie sich unter „deutlicher Steigerung der transportierten Gütermenge“ vor, Herr Bundesverkehrsminister Scheuer?

 

Weiter heißt es: „Aufgrund der hohen Belastung der Eisenbahnstrecken im Mittelrheintal und der zu erwartenden außergewöhnlich langen Planungs- und Realisierungszeiten für das Vorhaben sollte unabhängig von der gesamtwirtschaftlichen Bewertung der zeitnahe Beginn einer Machbarkeitsstudie in Betracht gezogen werden,“ so Enak Ferlemann, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, was grundsätzlich eine gute Maßnahme wäre.

 

Was, Herr Bundesverkehrsminister verstehen Sie aber unter „zeitnah“?

 

Legt man die erfahrungsgemäß großzügigen Zeitberechnungen der Bahn zu Grunde, kann es sich dabei um Jahre, wenn nicht um Jahrzehnte handeln. 

 

Hätte die Bevölkerung an der auch vom BMVI anerkannt hoch belasteten Eisenbahnstrecken im Mittelrheintal nicht eine konkretere und nachvollziehbarere Auskunft verdient?

 

Gleichzeitig wird aber, das Rheintal-Tunnelsystem (Korridor Mittelrhein von Troisdorf bis Mainz-Bischofsheim) dessen Prüfung und mögliche Realisierung nur ansatzweise im Raume steht, zur Rechtfertigung verwandt, die Tunnelvariante „pink“ zwischen St. Goar und Oberwesel zu verwerfen, da es mehr Lärmentlastung für die Bevölkerung bringen würde. Die vorhandenen Tunnel Bank, Bett und Kammereck können gemäß Aussage BMVI noch fünfzehn Jahre genutzt werden. Bis dahin müssten zwei neue Tunnelröhren als kurze Variante gebaut sein.

 

Hier wird eine “Nebelkerze“ nach der anderen gezündet, um die wahren Absichten des Bundes und der Bahn zu verschleiern. Die u.a. vom Lärm, Erschütterungen, Dreck und Feinstaub gepeinigten Anwohner bezweifeln mitunter die Absicht der Bundesregierung überhaupt das Rheintal-Tunnelsystem (Korridor Mittelrhein von Troisdorf bis Mainz-Bischofsheim) zu verwirklichen.

 

Durch derartige vage und unverbindliche Aussagen fühlt sich die leidgeplagte Bevölkerung im Rheintal immer wieder „hinters Licht“ geführt und es besteht die Gefahr, dass die Bundesregierung das Vertrauen der Wähler über zwei Generationen verspielt, da die Menschen immer mehr ihre Ehrlichkeit und Geradlinigkeit bezweifeln.

 

 


Jahreshauptversammlung/Mitgliederversammlung am 25.10.2018

 

Die Neuwahl des Vorstandes in der Jahreshauptversammlung:

v.l.n.r.: Christoph Derdzinski Beisitzer, Dr. Manfred von Stosch Beisitzer, Jürgen Helbing Beisitzer, Rosi Schneider Beisitzerin, Hans-Jürgen Schneider Schriftführer, Wolfgang Schneider stellv. Vorsitzender, Wilfried Otto Kassierer, Hans-Joachim Mehlhorn stellv. Vorsitzender, Willi Pusch Vorsitzender, Roland Betz-Nörling Beisitzer, Birgit Proff Beisitzer.

Mitgliederversammlung:


Berlin ist immer eine Reise wert.

Das dachte sich auch Willi Pusch und besuchte den Bundestagsabgeordneten Detlev Pilger (SPD), nach dem Umwelt-Forum der Deutschen Bahn, im Bundestag. An dem Gespräch nahm auch die Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner (Bündnis 90/Die Grünen) und der Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel (CDU) teil. Pilger, Rößner und Rüddel unterstützen das Rheintal-Tunnelsystem von St. Augustin bei Bonn bis Mainz-Bischofsheim und zeigten sich zuversichtlich, dass dieses für das Rheintal so wichtige Projekt in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplan 2030 noch in diesem Jahr in den „Vordringlichen Bedarf“ höhergestuft werde.


Bürgerinitiative im Gespräch mit dem Innenminister des Landes RLP, Roger Lewentz und dem SPD Fraktionsvorsitzenden im Rheinland-Pfälzischen Landtag, Alexander Schweitzer

Die beiden SPD Landespolitiker informierten am letzten Donnerstag bei einem Ortstermin auf dem Bahnsteig im Bahnhof Braubach den Vorsitzenden der „Bürgerinitiative im Mittelrheintal gegen Umweltschäden durch die Bahn e.V.“, Willi Pusch, seinen Stellvertreter Wolfgang Schneider und das Vorstandsmitglied der BI Rosi Schneider über den aktuellen Stand der politischen Diskussion zu dem „Dauerbrenner“ Bahnlärm und die Möglichkeit das Rheintal-Tunnelsystem im Zuge des Koalitionsvertrages der neunen Bundesregierung in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans aufsteigen zu lassen.

Mehrfach unterbrochen vom Lärm der mit rasender Geschwindigkeit vorbeidonnernden Güterzüge führte Alexander Schweitzer aus:

"In den Koalitionsverhandlungen ist es uns gegen den großen Widerstand aus den Reihen der Union gelungen, die Möglichkeit alternativer Trassenführungen im Schienennetz zu eröffnen. Wenn eine alternative Trasse in den vordringlichen Bedarf im Bundesverkehrswegeplan aufgenommen wird, ist das ein Meilenstein für den Lärmschutz und die Wirtschaft.“

Als Transitland, mitten im Herzen Europas, brauche Deutschland eine leistungsfähige Schieneninfrastruktur, da die Straßen und Autobahnen heute schon hoffnungslos überlastet seien, sagte Willi Pusch.

Es müsse schnellsten in die Engpassbeseitigung auf der Magistrale zwischen Rotterdam und Genua im Bereich des engen Rheintals eingestiegen werden. Nur so könne der freie Warenverkehr in Europa mit dem die Sicherung von Arbeitsplätzen unmittelbar einhergehe, langfristig gesichert und die Region im Welterbe-Gebiet am Mittelrhein vor einer ruinösen, totalen Verlärmung bewahrt werden.

Die Menschen am Rande der Bahntrassen würden endlich von den krankmachenden Lärm-, Erschütterungs- Feinstaubemissionen befreit.

Der Güterverkehr der Zukunft brauche ein ganz neues, unabhängiges Güterbahnnetz, bei dem das Rheintal-Tunnelsystem von St. Augustin bei Bonn bis Mainz-Bischofsheim eine wichtige Rolle für den Handel und die Industrie einnehmen werde, so Pusch.

Den Waggonbetreibern, auch aus unseren Nachbarländern, müsse unmissverständlich klargemacht werden, dass nicht umgerüstete Waggons ab dem Jahr 2020 mit einem Fahrverbot und hohen Geldstrafen belegt werden, fügte er hinzu.


Der Vorsitzende der Bürgerinitiative im Mittelrheintal gegen Umweltschäden durch die Bahn e.V., Willi Pusch, sein Stellvertreter Wolfgang Schneider und das Vorstandsmitglied Rosi Schneider waren der Einladung des Hessischen Ministerpräsidenten nach Eltville gefolgt, um der Forderung nach einer Tunnel Alternativtrasse für den Schienengüterverkehr von St. Augustin bei Bonn bis nach Mainz-Bischofsheim (Rheintal-Tunnel-System) vor Ort nochmals zu bekräftigen.

Volker Bouffier unterstützt diese Maßnahme seinen Worten nach ausdrücklich und zeigte sich zuversichtlich, dass dieses Tunnelsystem im Bundesverkehrswegeplan 2030 noch in diesem Jahr in den „Vordringlichen Bedarf“ aufsteigen werde. Auch die Landtagsabgeordnete Frau Petra Müller-Klepper betonte die Wichtigkeit dieser Umgehungsstrecke für den Rheingau und das Mittelrheintal. Es sei zudem erfreulich und ein großer Erfolg für die Menschen und die Region, dass die Bundesregierung ein Gesetz geschaffen habe, das ab 2020 kein lauter Güterzug mehr durch unsere Landschaften fahren dürfe.

 

 


Willi Pusch im Gespräch mit Franz-Josef Jung zum Rheintal-Tunnelsystem

Willi Pusch im Gespräch mit Franz-Josef Jung zum Rheintal Tunnelsystem. Auch Herr Jung befürwortet die Alternativtrasse.


Willi Pusch wirbt unermüdlich für ein leiseres Rheintal. Erst eine Teilnahme am Umweltforum der DB AG und anschließend einige Begegnungen mit Politikern in Berlin:  

Eckard von Klaeden - Daimler Benz AG

Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizäcker - Ko-Präsident des Club of Rom

Andreas Gehlhaar - Leiter DB Umwelt und Lärmschutz

Marie-Luise Dött - Vorsitzende der Arbeitsgruppe Umwelt, Natur und nukleare Sicherheit der CDU/CSU

Matthias Gastel - Obmann im Ausschuss für Umwelt, Natur und nukleare Sicherheit Bündnis 90/Grüne

Carsten Träger - Obmann im Ausschuss für Umwelt, Natur und nukleare Sicherheit, SPD

Detlv Pilger, MdB

Erwin Rüddel, MdB

Andreas Nink, MdB

Tabe Rösner, MdB

Peter Bleser, MdB

Klaus Peter-Willsch, MdB


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Projektbeirat: Maßnahmen im Rheintal in den nächsten Jahren
Projektbeirat Massnahmen im Rheintal 12
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Willi Pusch in Gesprächen mit hochrangigen Personen in der Politik und Deutsche Bahn AG.

Er wirbt für das Tunnelsystem zur Umgehung des Rheintals.

Willi Pusch mit Dr. Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender DB AG  auf dem DB Nachhaltigkeitstag
Willi Pusch mit Dr. Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender DB AG auf dem DB Nachhaltigkeitstag
Willi Pusch mit Ronald Pofalla und Olaf Scholz auf dem DB Nachhaltigkeitstag
Willi Pusch mit Ronald Pofalla und Olaf Scholz auf dem DB Nachhaltigkeitstag

Die Bürgerinitiative im Mittelrheintal durch Umweltschäden der Bahn e.V. gratuliert sehr herzlich ihrem stv. Vorsitzenden Wolfgang Schneider und Vorstandsmitglied Rosi Schneider für die Ehrung die Ihnen durch Staatsminister Axel Wintermeyer zuteil wurde.

Wintermeyer bezeichnete sie als „Menschen des Respekts“ die sich seit 13 Jahren aktiv im Vorstand der Bürgerinitiative für ein leiseres Mittelrheintal beteiligen. „Sie kämpfen konstruktiv und erfolgreich für lösungsorientierte Ansätze und dass, ohne laut auf die Pauke zu hauen“, lobt der Staatsminister. Rosi und Wolfgang handeln respektvoll, mit Verstand und sind mit vollem Herzen bei der Sache, wenn es um ihre Heimat geht. Wolfgang Schneider ist stolz, dass ihre Arbeit durchgeschlagen hat. Denn ab Ende Dezember 2020 gilt ein Durchfahrverbot für laute Güterzüge durch das Mittelrheintal. Das haben sie schon erreicht. „Jetzt heißt es weiterhin für die Umsetzung des Rheintal-Tunnelsystem von St. Augustin bei Bonn bis Mainz-Bischofsheim dran zu bleiben“.

Die drei Ehrenamtler haben sich nicht selbst für diese Auszeichnung gemeldet. Landtagsabgeordnete Petra Müller-Klepper (CDU) hat sie bei der Landesregierung vorgeschlagen. Rosi und Wolfgang zeichne ein herausragender ehrenamtlicher Einsatz für die Region und das Rheintal aus, so Müller-Klepper. „Sie sind Kämpfer für bessere Lebensbedingungen der von Bahnlärm und Erschütterungen geplagten Menschen, Vorbild für Zivilcourage und Bürgersinn. “ Wie wichtig der respektvolle Umgang miteinander ist, betont auch Wintermeyer. Respekt bedeute Rücksichtnahme und Toleranz. In der heutigen Zeit würden die individuellen Interessen an vorderste Stelle gerückt: „Immer erst das ‚Ich‘.“ Die Gemeinschaft stehe weit hinten, deswegen habe sich die Landesregierung für die Respektkampagne „Hessen lebt Respekt“ entschieden, um das Miteinander in den Mittelpunkt zu rücken. „Wir brauchen viel mehr Respekt. Deswegen spreche ich Ihnen hiermit meinen aus.“

Im Namen der Bürgerinitiative möchten wir sagen, dass wir stolz sind auf die Leistung von Rosi und Wolfgang Schneider und wollen hoffen, dass Sie uns noch eingie Zeit aktiv begleiten.


Alle Bahnstrecken sind gleich, aber manche sind gleicher

 

Zur Auslastung und Wirtschaftlichkeit der beiden Alternativstrecken Dresden-Prag und Troisdorf – Mainz-Bischofsheim:

Mit Logik und transparent nachvollziehbaren Kriterien scheint die Entscheidung des Bundesverkehrsministeriums nichts zu tun zu haben: Die Alternativstrecke Dresden-Prag in den „vordringlichen Bedarf“ hoch zu stufen und damit zuerst zu bauen, dafür die Alternativstrecke fürs Mittelrheintal weiterhin auf die lange Bank zu schieben, widerspricht den Zahlen. Die durchschnittliche Auslastung der Mittelrheintal-Strecke beträgt 83 Prozent, die der Strecke Dresden-Prag nur 57 Prozent. Jeder vernünftige Mensch würde meinen, dass also der Bedarf für die Alternativstrecke zum Mittelrheintal deutlich größer und damit auch dringlicher ist, weil dort die Menschen vom Bahnlärm extrem betroffen sind. Und da das Ministerium noch nicht sagen kann oder will, wie die Wirtschaftlichkeit der Alternativtrasse Troisdorf – Mainz-Bischofsheim im Vergleich zur Dresden-Prag-Strecke ausfallen würde, bleibt am Ende mindestens ein Geschmäckle zurück – von Kungelei, Intransparenz und Ignoranz gegenüber den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger gar nicht zu sprechen.



Willi Pusch im Gespräch mit der CDU Landtagsfraktion

Themen waren der Lärm, die Erschütterungen und das Rheintal-Tunnelsystem

 Die Sprecherin für Wirtschaft und Verkehr der CDU-Landtagsfraktion, Gabriele Wieland, Josef Dötsch (MdL) und Andreas Unger, hatten den Vorsitzenden der Bürgerinitiative im Mittelrheintal gegen Umweltschäden durch die Bahn e.V., Willi Pusch, zu einem Informationsgespräch nach Mainz in das Abgeordnetenhaus eingeladen.

 In dem Gespräch ging es darum, inwieweit man mit modernen, technischen Möglichkeiten den Bahnlärm und die von schweren Güterzügen verursachten Erschütterungen reduzieren kann.

 In diesem Zusammenhang wurden auch die offensichtlichen Vorteile des Rheintal-Tunnelsystems, im Bundesverkehrswegeplan 2030 als „Korridor Mittelrhein“ bezeichnet, erörtert.

 Der Klimaschutz ist eine besondere Herausforderung und kann nur gelingen, wenn die Politik sofort handelt, indem sie in neue Schienengüterverkehrsstrecken wie z.B. das Rheintal-Tunnelsystem zwischen St. Augustin bei Bonn und Mainz-Bischofsheim investiert.

 Mit dem Bau dieser neuen Schienengüterverkehrstrasse, die bereits im „potentiellen Bedarf“ des Bundesverkehrswegeplans 2030 eingestellt ist, werden die Straßen vom LKW-Verkehr deutlich entlastet.

 Das hätte nicht nur eine erhebliche Verbesserung der Luftqualität zur Folge, sondern könnte auch die Bevölkerung in den historischen Städten und Gemeinden im Rheintal vom Lärm und den Erschütterungen des Güterzugverkehrs befreien und die nachgewiesenermaßen bestehenden Gesundheitsrisiken minimieren. 

 Gabriele Wieland und Josef Dötsch haben stellvertretend für die CDU-Landtagsfraktion die Initiative ergriffen, um sich für die Menschen, die UNESCO-Welterbe Region und die Wirtschaft so wichtige Alternativtrasse aus dem „potentiellen Bedarf“ des Bundesverkehrswegeplans 2030 in den „vordringlichen Bedarf“ höher zu stufen.  

 Wollen wir hoffen, dass in den noch laufenden Sondierungsgesprächen zur Koalitionsbildung der künftigen Bundesregierung unsere in Verantwortung stehenden Politiker nicht „rum eiern“, sondern auch im Interesse des Klimaschutzes und der Menschen anpacken.

 



Bahn ohne Plan Sendung des ZDF

 

Eine Sendung aus der Reihe ZDFzoom, absolut sehenswert



Untersuchungsbericht über den Güterzugunfall im Juni 2013 zwischen Lorch und Rüdesheim liegt jetzt vor.

 

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Bericht des Wiesbadener Kuriers zum Güterzugunfall im Juni 2013
Bericht des Wiesbadener Kuriers zum Güte
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EBA Unfalluntersuchungsbericht
EBA Unfalluntersuchungsbericht Lorch Rue
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Die BI vertritt schon seit mehreren Jahren die Ansicht, die ca. einhundertfünfzig Jahre alte Eisenbahnstrecke entlang des Rheins erfüllt in keinster Weise die Anforderungen einer Europatransversale für den Güterverkehr.

 

Immer wieder kehrende Hangrutsche und Unterspülungen der Trasse bilden eine latente Gefahr für die Bevölkerung und die gesamte Region. Schon mehrfach entgleisten Züge im Mittelrheintal. Den verantwortlichen Politikern, aktuell Herr Dobrindt und Fr. Angela Merkel und natürlich auch der Bahn, ist das bekannt. Ähnlich wie auch im PKW-Abgasskandal hat die Wirtschaft Vorrang und die gesundheitliche Schädigung der Bevölkerung spielt keine Rolle.   

 

Deshalb ist die Alternativstrecke Korridor-Mittelrhein, nur für den Schienengüterverkehr sowie im Bundesverkehrswegeplan 2030 im „Potentiellen Bedarf“ vorgesehen, unbedingt erforderlich.

 

Der Unfallbericht des Eisenbahnbundesamtes beinhaltet einige Ungereimtheiten. Der stellvertr. Vorsitzende der BI, Wolfgang Schneider, hat den Bericht analysiert.

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Analyse des EBA Unfallberichts
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Chaos bei der DB Cargo, hier ein Pressebericht:

 

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WI Kurier Chaos bei DB Cargo Marktanteil
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Maßnahmenliste
Massnahmenliste der Machbarkeitsuntersu
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Bahn muss neue Lärmschutzfenster zahlen

 

Nach einem neuen Gerichtsurteil muss jetzt die Bahn als Lärmverursacher neue Fenster zahlen. Das Amtsgericht St. Goar hat so entschieden. Endlich wurde jetzt auch gerichtlich der enorme Lärm der Bahn anerkannt. Das hat Signalwirkung für alle Bahnlärmgeschädigte. Die Bahn kündigte schon an, alle juristischen Wege zu nutzen, damit das Urteil nicht rechtskräftig wird. Hier zeigt sich auch wieder das hässliche Gesicht der Bahn und den verantwortlichen Politikern, in der Spitze Herr Dobrindt und Frau Merkel, die den Lärm bewusst der Bevölkerung zumuten.

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RZ Bahn muss neue Fenster zahlen
RZ Bahn muss neue Fenster zahlen 30.09.1
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Auf der Strecke geblieben

 

Die Fertigstellung des Gotthard-Tunnels in der Schweiz ist ein technisches Wunderwerk und zugleich ein schwarzer Tag für die Menschen im Mittelrheintal.

 

Die Nebenwirkungen und Versäumnisse in Deutschland sind gravierend. Die Vorlaufstrecken müssen erst ausgebaut bzw. geplant werden. Die Holländer haben ihre Hausaufgaben mit der Betuwe-Linie erfüllt, die Rheintalbahn zwischen Karlsruhe und Basel mit einem hohem Lärmschutz ist im Bau. Auf der Strecke ist das Mittelrheintal geblieben. Wer sterbende Städte (St. Goarshausen, Kaub) und Dörfer (Kestert, Assmannshausen) besichtigen will, der muss nicht in die Altmark fahren. Das am Bahnlärm zugrunde gehende Weltkulturerbe zwischen Bonn und Bingen/Rüdesheim bietet Anschauung genug. Daran wird auch eine Buga nichts ändern. Im Gegenteil, die Besucher aus aller Welt werden den Lärm spüren und sich mit Grausen abwenden.     

Es gibt dafür auch klar verantwortliche Personen:
In erster Linie alle Verkehrsminister und Bahnchefs der letzten 25 Jahre. Es sind  zuviele, um alle namentlich zu nennen. Der ständige Wechsel dieser Personen belegt ihre Fähigkeiten. 


Neue Gerichtsurteile gegen den Lärm der Deutschen Bahn:

Einklagbarer Rechtsanspruch auf Lärmschutz; Information im folgenden Download.

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Gericht legt Bahn die Kosten von Schallschutzfenstern auf
Gericht legt Bahn die Kosten von Schalls
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Landgericht München verpflichtet Bahn zum Lärmschutz
Landgericht Muenchen verpflichtet Bahn z
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Tempolimit und Nachtfahrverbot rechtlich zulässig

 

Eine der wichtigsten Forderungen der BI als Sofortmaßnahmen gegen den Lärmterror sind ein Tempolimit und ein Nachtfahrverbot für laute, bisher nicht umgerüsteten Güterzüge. Das hat die Deutsche Bahn und die Bundesregierung mit Hinweis auf EU Recht immer abgelehnt.
Die Landesregierung Rheinland-Pfalz hat das in einem Gutachten widerlegt. Man kann hier deutlich sehen, dass der Bund, namentlich verantwortlich die Verkehrsminister bis 2013 Herr Ramsauer, aktuell Herr Dobrindt, der Bevölkerung am Mittelrhein nicht helfen will.   

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Gutachten zum Lärm im Mittelrheintal
Gutachten_Laerm_Mittelrheintal_Endfassun
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