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Die Machbarkeitsstudie verzögert sich. Lesen Sie unter Presse 2022 warum.

Ständiger Lärm in Wohngebieten

 

Lautsprecherdurchsagen im Bahnsteigbereich und von den Zügen der VIAS GmbH

 

Die Bürgerinnen und Bürger der rechtsrheinischen Bahnstrecke Frankfurt-Wiesbaden-Koblenz-Neuwied sind zusätzlich zum vorherrschenden Güterverkehrslärm erheblichen Belastungen durch ständige überlaute Durchsagen der „dynamischen Schriftanzeiger“ (DSA) der DB und von den Dächern der Züge der VIAS GmbH ausgesetzt.

 

Es liegen uns als Bürgerinitiative zahlreiche Beschwerden von Anwohnern vor.

 

Der Personenverkehr wird rechtsrheinisch seit einigen Jahren von der VIAS GmbH durchgeführt, dabei werden beim Halt am Bahnsteig vom Dach der Züge sehr laute Durchsagen "bitte achten Sie auf den Abstand zwischen Zug und Bahnsteigkante" und "Linie 10 nach Frankfurt am Main Hauptbahnhof", sowie eine firmenspezifische Werbemelodie ausgesendet. Die Lautsprecher sind im 90-Grad-Winkel zur Fahrtrichtung montiert, sodass die Grundstücke der Anwohner direkt beschallt werden. Die Durchsagen erfolgen an 7 Tagen in der Woche in der Zeit von 5-23 Uhr insgesamt verkehren 26 Züge je Fahrtrichtung, am Wochenende bis 1 Uhr nachts in der Ortsmitte direkt im reinen Wohngebiet.

 

Die VIAS GmbH ist nach unserem Kenntnisstand der einzige Bahnbetreiber deutschlandweit, der im Außenbereich vom Dach seiner Züge derartige Durchsagen aussendet.

 

In Assmannshausen werden zum Schichtwechsel bis zur Wiederaufnahme der nächsten Fahrt wartende VIAS-Züge mit laufender Klimaanlage über Stunden mitten im Ort „geparkt“, eine unvorstellbare Belastung für die betroffenen Anwohner. Hier muss sofort Abhilfe geschaffen werden.

 

Von den dynamischen Schriftanzeigern der deutschen Bahn auf den Bahnsteigen werden laute Durchsagen direkt in Grundstücke der Anwohner ausgesendet. Die Durchsagen werden mehrfach wiederholt, sind mit sprachlichen Floskeln unnütz ausgedehnt und häufig inhaltlich fehlerhaft, bzw. widersprüchlich. Der Versuch, diese Defizite mit erhöhter Lautstärke zu kompensieren, nervt die Anwohner zusätzlich.

 

Die Überholung durch Güterzüge bedeutet für den Personennahverkehr häufig einen Gleiswechsel, der mit 6 überlauten, parallelen Durchsagen auf beiden vorhandenen Gleisen verbunden ist. Der Vorrang des Güterverkehrs verursacht im rechtsrheinischen Personennahverkehr permanent Verspätungen, die im Umlaufverkehr der VIAS auch bei den Folgezügen mitgenommen werden (Durchsage: …“Grund dafür ist eine Verspätung auf vorheriger Fahrt“).

 

Verspätungen der Personenzüge sind bei uns der Regelfall, immer verbunden mit mehrfachen Lautsprecherdurchsagen. Hier könnte die Bahn durch allgemeine Hinweise im Fahrplan mittels DB-App und an den Aushängen im Bahnhof über die regelmäßigen Verspätungen informieren. Eine Anzeige (Display) direkt am Fahrkartenautomaten wie in Hessen würde die Fahrgäste frühzeitig informieren, „Fehlkäufe“ vermeiden und die Kundenzufriedenheit der Fahrgäste erhöhen. Die Durchsagen von den DSA könnten weglassen werden, dies würde die Anwohner spürbar entlasten.

Generell sollte im 21. Jahrhundert überlegt werden, ob zusätzliche Lautsprecherdurchsagen an IT-gestützten Informationssystemen zeitgemäß sind!

 

Im UNESCO-Weltkulturerbe „Oberes Mittelrheintal“ wurden und werden umfangreiche Lärmsanierungsmaßnahmen durchgeführt, welche bei den betroffenen Anwohnern in den Bahnhofs- oder Haltepunktbereichen nicht ankommen. Die ständige Beschallung durch Lautsprecherdurchsagen führt alle bisherigen Lärmschutzmaßnahmen bei den betroffenen Anwohnern in den Bahnsteigbereichen ad absurdum.

 

Durch die Umstellung auf LED-Bahnsteigbeleuchtung werden die Ortskerne in grelles Licht getaucht, welches die ganze Nacht nicht gelöscht wird, obwohl die einfachen Bahnsteige (Hinweis: 2 Bahnsteige am Haltepunkt mitten im Wohngebiet) nachts regelmäßig über viele Stunden nicht genutzt werden. Eine Abschaltung dieser Beleuchtung während der nutzungsfreien Nachtstunden könnte wertvolle Energie sparen und Umwelt, Natur und Anwohner entlasten.

 

Forderungen zum Schutz der Wohngebiete in den Ortskernen:

 

  • Sofortige Einstellung der Durchsagen von den Dächern der VIAS-Züge

  • Sofortige Herbeiführung einer Lösung zur Entlastung der Bürger in Assmannshausen

  • Reduzierung der Lautstärke der DB-Durchsagen auf „Nachtabsenkung“

  • Ersatz der Durchsagen bei 5 und 10-Minuten Verspätungen durch einen allgemeinen Hinweis in den Fahrplänen

  • Ausstattung aller Fahrkartenautomaten mit einem Display für Zuginformationen wie in Rüdesheim/Rhein

  • Abschalten der grellen Bahnsteigbeleuchtung in den Nachtstunden

 Bei Herrn Otto, Marktstr.10, 56341 Filsen kann man sich vor Ort ein Bild von der Lage machen.

Lauter Personenzug der VIAS in Wartestellung bringen Anwohner zur Weißglut

Ein besonders neuralgischer Punkt ist der Bahnhof in Assmannshausen. Bis zu einer Stunde und mehr steht oft ein Personenzug der VIAS GmbH in Assmannshausen mitten im Wohngebiet. Türen werden geschlossen und die Klimaanlagen und Kompressoren laufen auf Vollgas. Lärmmessungen haben eine Lautstärke von 78 – 86 Dezibel ergeben und das geht jedes Wochenende so, von morgens 06.00 Uhr bis abends 19.30 Uhr.  Erschwerend kommt noch die Erkennungsmelodie der Vias-Züge hinzu, die über Lautsprecher, die auf dem Dach montiert sind, abgespielt wird. Auch die ständigen Lautsprecherdurchsagen sind nervtötend, die bis zu 3-mal wiederholt werden, selbst wenn der Zug schon im Bahnhof steht. Anfragen bei der Vias GmbH, Bahn AG und Eisenbahn Bundesamt haben nichts gebracht, ganz im Gegenteil jetzt wird auch noch jeder durchfahrende Güterzug angesagt. Bei anderen Linien sieht es hingegen ganz anders aus, dort werden die Züge über Leuchtreklame auf den Kassenautomaten und Laufbänder angezeigt, ohne Lärm zu verursachen. Es besteht dringender Handlungsbedarf den Lärm abzustellen. Hier ist wieder einmal, die Politik gefordert sich um das Lärmproblem zu kümmern.

 

Youtube Film hier klicken.

 

Rosi und Wolfgang Schneider zu Gast im Nachtcafe des SWR, Thema Lärm.

Hier der Link zur Sendung.

 

Der Beitrag von Rosi Schneider beginnt ab Minute 36.

Interessanter Bericht der ARD, Report Mainz.

Trifft dies auch für Unfälle auf der Rheinschiene zu? Diese Strecke ist ja ebenfalls total veraltet und teilweise marode.  

 

Bericht ab der Minute 20:13. 

Hier klicken.


Wieder Güterzugunfall im Mittelrheintal mit Gefahrstoffen

 

Am Montagmorgen, 13.06.2022, war an einem Kesselwagen in Lahnstein, in Höhe Rheinquartier, durch ein Leck Essigsäure ausgetreten.  Ein Großeinsatz der Feuerwehren und des Gefahrstoffzuges des Rhein-Lahn-Kreises wurde ausgelöst. Das Leck wurde abgedichtet.

 

Was wäre bei einem größeren Unfall mit giftigen oder explosiven Stoffen? Im engen Mittelrheintal eine Kathastrophe für die Bevölkerung. Bisher haben die verantwortlichen Politiker, in Person der jeweiligen Verkehrsminister (CSU und aktuell FDP), das immer ignoriert. Sie sind verantwortlich.

 

Der Fall zeigt wieder, dass die Neubaustrecke für den Güterverkehr dringend benötigt wird.

Die Machbarkeitsstudie ist seit einem Jahr überfällig. Auch hier wird wiederverzögert und verschleiert.

 

Weitere Informationen unter Presse


 

Gründung des Aktionsbündnis Bahn Bürgerinitiativen Deutschland

 

Am 10. März 2022 haben sich 25 Bürgerinitiativen aus ganz Deutschland zum ABBD zusammengeschlossen. Damit wird von den Alpen bis zur Ostsee eine gemeinsame Plattform geschaffen, um die Interessen und Aktionen der BI's zu bündeln. Gleichzeitig wollen sie zukünftig den Verantwortlichen bei Bahn und Politik als betroffene Bürger*innen mit einer Stimme auf Augenhöhe begegnen.

 

Sämtliche Initiativen im Aktionsbündnis fordern von Politik, Wirtschaft und Verkehrsindustrie die Priorisierung vier elementarer Maßstäbe:

 

  • vernünftige Verkehrspolitik

  • sinnvolle Bahnentwicklung

  • echte Bürgerbeteiligung auf Augenhöhe

  • nachhaltigen Schutz von Mensch, Natur und Klima.

 

Die Bürgerinitiativen sind jetzt deutschlandweit vernetzt. Man kennt sich und alle kämpfen mit vergleichbaren Problemen. Zukünftig werden die BI's gemeinsam ihre Positionen zu Themen wie insbesondere Lärmschutz, Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit, CO2-Fußabdruck und Bürgernähe in Relation zu Ausbauzielen mit Nachdruck bei Entscheidern der Politik und der Deutschen Bahn vertreten.

 

Es werden regelmäßige Treffen der Bürgerinitiativen zum Erfahrungsaustausch und der Information über aktuelle Entwicklungen bei den unterschiedlichen Bauvorhaben stattfinden. Aber auch um die gemeinsame Strategie im Sinne der Interessenvertretung abzustimmen, sowie zur Planung und Umsetzung gemeinsamer Aktionen überall in Deutschland. Weitere Initiativen mit vergleichbaren Zielen sind herzlich willkommen, sich dem Bündnis anzuschließen und in einer Gemeinschaft aktiv zu werden. 

 

 



Auch im neuen Jahr 2022 geht es mit der Arbeit weiter. Erste virtuelle Vorstandssitzung am 23.02.2022. Sobald es die Corona Pandemie zulässt, wird es auch wieder Präsenzveranstaltungen geben. Auch eine Jahreshauptversammlung im Herbst ist geplant. 

Neues Internetportal der Deutschen Bahn zur Lärmsanierung im Mittelrheintal

Hier der Link zum anklicken: https://www.leiseres-mittelrheintal.de/

 


BI Vorsitzender Willi Pusch und stell. Vorsitz. Rosi und Wolfgang Schneider in Lahnstein bei einer Stadtratssitzung zum Bahn Unfall und deren Folgen in Niederlahnstein


Bundesverkehrsministerium sieht keine aktuelle Notwendigkeit für umfassende Geologieuntersuchungen und sagt nichts zur Alternativtrasse
Das Bundesverkehrsministerium sieht keine Notwendigkeit für umfassende geologische Untersuchungen entlang der Bahnstrecken im Mittelrheintal. Das hat nun ein Ministeriumsschreiben an den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Loreley, Mike Weiland, ergeben. „Ich hatte mich am 16. März, direkt einen Tag nach dem größten Felssturz der letzten 50 Jahre im Mittelrheintal, unmittelbar an Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) gewandt und neben einem Geologiegutachten für die Rheinhänge rechts und links im Tal, ein sofortiges Fahrverbot für Gefahrgut-Güterzüge gefordert“, so Bürgermeister Mike Weiland.
Der Bürgermeister hatte den Bundesminister in seinem Schreiben auch einmal mehr auf die Beschaffenheit der Mittelrheinstrecke hinsichtlich ihrer Belastung als Hauptverkehrsachse im europäischen Güterverkehr und damit Nadelöhr sowie die absolut überfällige Notwendigkeit der Alternativtrasse hingewiesen. Auch auf die möglichen Folgen und Ausmaße des Hangrutsches mit Blick auf Menschenleben oder Umweltschäden im Rhein als europäische Wasserstraße und Lebensraum für Pflanzen und Tiere, wenn zum fraglichen Zeitpunkt ein Personenzug oder ein Gefahrgut-Güterzug die Strecke passiert hätte, hatte Mike Weiland aufmerksam gemacht. „Die Bahnstrecke führt zudem durch enge Ortslagen, die direkt an der Bahnstrecke nahtlos an Felshänge grenzen. Allerorts kann sich zu jeder Zeit ein solches oder noch größeres Unglück wiederholen“, hatte Mike Weiland weiter an den Bundesminister appelliert und ihn zum sofortigen Handeln aufgefordert: „Veranlassen Sie umfassende geologische Untersuchungen im Bereich des gesamten Mittelrheintales und auf beiden Rheinseiten. Bis zum Abschluss der Studie nebst Ergebnissen haben im Mittelrheintal Güterzüge – insbesondere solche mit Gefahrgut – nichts verloren.“ Nur so könnten unnötige Gefahren für Hab und Gut sowie Leib und Leben der Menschen vermieden werden.
Dies alles lehnt Bundesminister Andreas Scheuer offensichtlich ab. Er antwortete jetzt nicht selbst, sondern schickte seinen Referatsleiter Eisenbahntechnik, Innovative Technologien, Thiemo Disl, vor. Dieser schreibt: Grundsätzlich tragen die Betreiber des Eisenbahnsystems die volle Verantwortung für die Sicherheit des Systembereiches. Er weist hierbei auf Gesetze und EU-Richtlinien hin. Auch bei der Deutschen Bahn habe er sich notwendige Informationen eingeholt.
Die Felshänge würden nach Auskunft der DB AG alle regelmäßig inspiziert. Dabei finden auch Analysen mit Spezialisten statt. Im Jahr 2018 habe die Bahn eine Befliegung aller Hänge im Rheintal durchgeführt. Dabei seien am betroffenen Hang bei Kestert keine Auffälligkeiten ersichtlich gewesen. Bei der jüngsten Begehung/Inspektion im Dezember 2020 hätten die Fachkräfte ebenfalls keine Veränderungen am Hang festgestellt. Nun ziehe sich die Stabilisierung und Sicherung des Hangs aufgrund der geologischen Bedingungen mit mehr Aufwand und Zeit als gedacht hin. In weiteren Ausführungen geht Disl auf die bekannten Arbeiten, den Bau des Schutzwalles, die Felsanker und Netze vor Ort ein.
Die DB AG sowie die zuständigen Behörden des Landes überprüfen laut Disl regelmäßig die Hänge zu beiden Seiten des Mittelrheintals. Da Felsstürze dieser Art nicht vorhersehbar seien, sei daher eine vorläufige vollständige Streckensperrung weder angemessen, noch verhältnismäßig. Im Rahmen der Verhältnismäßigkeitsprüfung zur Gefahrenabwehr müssten sowohl betroffene Rechtsgüter als auch die technisch-naturwissenschaftlichen Parameter einbezogen und abgewogen werden. Sollten es die zuständigen Behörden für notwendig erachten, würden sie reagieren und temporäre Sperrungen oder Umleitungen für bestimmte Verkehre anordnen.
Bürgermeister Mike Weiland zeigt sich über einige Aussagen verwundert: „Durch eine Befliegung der Rheinhänge lässt sich selbstredend die Substanz des Gesteins nicht abschließend beurteilen und ob die Analysen durch Spezialisten flächendeckende Ergebnisse für das gesamte Tal bringen, ist ebenfalls zu hinterfragen.“ Zudem betont der Bürgermeister, er habe keine gesamte Sperrung der Strecke gefordert, sondern ausschließlich für Gefahrguttransporte, die das größte Risiko darstellen. „Es ist bedauerlich, dass Herrn Scheuers Referatsleiter darüber hinaus mit keinem Wort auf die Alternativtrasse eingegangen ist“, zeigt sich Mike Weiland einmal mehr vom aus Bayern stammenden Bundesminister enttäuscht. Das spreche gegenüber der Bevölkerung im rheinland-pfälzischen und hessischen Mittelrheintal Bände. „Wer die Alternativtrasse für den Güterverkehr gar nicht bis nur schleppend voranbringt, hat auch nichts zu sagen“, bedauert Mike Weiland.

Wir kümmern uns auch in der aktuellen Corona Pandemie um das große Problem des Bahnlärms und den Erschütterungen im Rheintal. Anlässe gibt es genug. Bergrutsche, Unfälle, zunehmende Erschütterungen usw. 

 

Foto: virtuelle Vorstandssitzung am 06.05.2021


Tonnen von Fels und Gestein (Fachleute sprechen von einem Bergrutsch) donnern auf die in Europa meist befahrenste Bahnstrecke zwischen Kestert und St.Goarshausen im Mittelrheintal.

 

100 Meter lan­ger Schutz­wall soll dau­er­haft für si­che­ren Ver­kehr sor­gen.

 

Nach den Spren­gun­gen des noch lo­cke­ren Ge­steins er­rich­ten Spe­zia­lis­ten nun einen sechs Meter hohen und min­des­tens 100 Meter lan­gen Schutz­wall. Da­hin­ter sor­gen Geo­lo­gen und In­dus­trie­klet­te­rer für zu­sätz­li­che Si­cher­heit: Sie set­zen noch die rest­li­chen 450 der ins­ge­samt 620 Fels­an­ker. Dafür müs­sen sie je­weils ein bis zu zwölf Meter tie­fes Loch in das Ge­stein boh­ren. Da­nach brin­gen sie an den An­kern zu­sätz­li­che Netze auf ins­ge­samt 2100 Qua­drat­me­tern im Steil­hang an. Die ers­ten 550 Qua­drat­me­ter sind davon schon ge­schafft. Das zwei­te Gleis dient bis zum Ende der Ar­bei­ten zum Trans­port von Ma­te­ri­al, Ma­schi­nen und rest­li­chem Ge­röll, daher wird am 2. Mai le­dig­lich ein Gleis wie­der für den Zug­ver­kehr frei­ge­ge­ben.
Dr. Vol­ker Hent­schel, Vor­stand An­la­gen- und In­stand­hal­tungs­ma­nage­ment DB Netz AG: „Wenn wir den Hang ge­si­chert haben, kön­nen die Züge wie­der fah­ren. Un­se­re Spe­zi­al­teams sind dafür rund um die Uhr im Ein­satz. Unser Ziel ist es, so schnell wie mög­lich auch das zwei­te Gleis zu öff­nen.“ Nach dem Fels­sturz am 15. März war die DB so­fort mit ei­ge­nem Per­so­nal sowie Geo­lo­gen und Klet­te­rern vor Ort, hat He­li­ko­pter und ton­nen­schwe­re Bag­ger ein­ge­setzt sowie mehr als zehn Spren­gun­gen vor­ge­nom­men. Im Fokus stand dabei die Si­cher­heit und der mög­lichst schnel­le Start des Ver­kehrs. Die Ar­bei­ten wur­den von Geo­lo­gen und dem Lan­des­amt für Geo­lo­gie und Berg­bau be­glei­tet. „Mit dem Wall sor­gen wir zu­sätz­lich zu den Net­zen und be­stehen­den Zäu­nen dau­er­haft für einen si­che­ren Bahn­ver­kehr. Ge­mein­sam mit den zu­stän­di­gen Be­hör­den küm­mern wir uns darum, dass sich das Bau­werk op­ti­mal ins Land­schafts­bild ein­fügt“, sagt der be­ra­ten­de Geo­lo­ge Dr. Jür­gen Mat­the­si­us.
Nach voll­stän­di­gem Ab­schluss der Ar­bei­ten er­öff­net die DB die Stre­cke dann auch wie­der in beide Rich­tun­gen.
Mit dem Wall sor­gt die Bahn zu­sätz­lich zu den Net­zen und be­stehen­den Zäu­nen dau­er­haft für einen si­che­ren Bahn­ver­kehr. Wie sicher wird die Zukunft zeigen. Bis heute war und ist die Strecke absolut nicht sicher. Immer wieder kommen Felsrutsche auf die Gleise vor.
Geo­lo­ge Dr. Jür­gen Mat­the­si­us
Die stei­le Hang­la­ge macht die Ar­beit für die In­dus­trie­klet­te­rer sehr schwie­rig. Ak­tu­ell boh­ren sie Lö­cher für die rest­li­chen 450 der ins­ge­samt 620 Fels­an­ker. An die­sen wer­den dann Fang­net­ze be­fes­tigt.

Weitere Infos immer aktuell unter Presse.


Schwere Erschütterungen durch Schienengüterverkehr in Wohnungen und Häusern zwischen Assmannshausen, Geisenheim und Oestrich-Winkel:

 

Die DB Netz AG hat in der Zeit vor Weihnachten 2020 im Rheingau die Schienen des Talgleises erneuert. Nach Abschluss der Arbeiten fahren nun wieder Tag und Nacht schwere Güterzüge  mit zum Teil hohen Geschwindigkeiten auf der Strecke. Nach Feststellung der BI, aber auch nach den weiterer Bahnanlieger zwischen Assmannshausen, Geisenheim und Eltville geht nun von den Zügen erheblich mehr Lärm aus, als vor der Schienenerneuerung. Von weit über der Hälfte der auf der neu verlegten Schiene in Fahrtrichtung Koblenz Wiesbaden verkehrenden Güterzüge werden schwere, erdbebenartige Stöße im Untergrund, ausgelöst. Auch das war vor der Schienenerneuerung in diesem Ausmaß nicht der Fall. „Große Künstler waren da wohl nicht am Werk“! Das Getränk zittert im Glas oder in der Tasse. Das Porzellangeschirr vibriert in den Schränken. In einem Fall ist ein Regal von der Wand gefallen, weil sich die Schrauben gelöst hatten. Nachts werden die Menschen wie auf Rüttelbretten in ihren Betten aus dem Schlaf gerissen, sofern sie überhaupt einschlafen können.

Kurz um: Die Situation ist unerträglich und kann den Menschen an der Bahnlinie nicht länger zugemutet werden.
Nach einer sofortigen telefonischen Intervention durch Vertreter der Bürgerinitiative bei der Dienststelle der DB-Netz AG in Mainz, wurde von dort nach einigen Tagen mitgeteilt, man könne sich dafür keine Ursache vorstellen. Die Schienen seien schließlich komplett neu. Nach der Devise: „Was nicht sein darf, kann auch nicht sein!“ Man werde weiter nach einer möglichen Ursache suchen und sich dann wieder melden. Das ist bislang nicht geschehen! Eine Beendigung der geschilderten Missstände ist ebenfalls nicht erkennbar.
Dass solchermaßen dreiste, nach Gutsherrenart vorgenommene Eingriffe in die gesamten Lebensumstände der Menschen, deren Wohlbefinden bzw. deren Gesundheit nicht unbedingt verbessern, geschweige denn, sie erhalten können, dürfte selbst den für den Gleisoberbau zuständigen Verantwortungsträgern der DB AG bei etwas Nachdenken einleuchten. Als „Treppenwitz“ oder schlechten Scherz muss man in dem Zusammenhang die von dem CSU geführten Verkehrsministerium verfügten Aussetzungen der Sanktionen bezeichnen, die entgegen den Bestimmungen des Lärmschutz-Gesetzes über den Fahrplanwechsel 2020/2021 hinaus ein weiteres Jahr den Betrieb lauter Güterzüge nicht ahnden und so den Weg für alte Waggons freimachen, die Wohngebiete verlärmen und der Gesundheit der Bevölkerung Schaden zufügen dürfen. Es sollte leiser werden, genau das Gegenteil ist der Fall. Die Bahnanliegerinnen und Bahnanlieger erwarten die unverzügliche Beseitigung der schweren Erschütterungen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Herabsetzung der Durchfahrtsgeschwindigkeit auf 50 km/h, wie im Falle einer Baustelle, erfolgreich sein kann. Sollte das aus verschiedenen Gründen nicht sofort möglich sein, so wird um unverzüglich umzusetzende Alternativen gebeten, die den Betroffenen zeitnah zu kommunizieren sind.


Aktueller Stand der Machbarkeitsstudie

 

Bereits am 18.12.2020 hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur den Auftrag für die Machbarkeitsstudie zur "Infrastrukturellen Konzeption für den Eisenbahnkorridor Mittelrhein: Zielnetz II" an die Bietergemeinschaft Schüßler-Plan Ingenieurgesellschaft mbH, FROEHLICH & SPORBECK GmbH & Co. KG, TRIMODE Transport Solution GmbH und Intraplan Consult GmbH erteilt. Ziel der Studie ist die technische und wirtschaftliche Optimierung des Planfalls Korridor Mittel-rhein Zielnetz II (BVWP 2030) durch die Entwicklung sektoraler Trassenvarianten, um eine Gesamtlösung von jeweils in sich verkehrlich sinnvollen und abgeschlossenen stufenweisen Ausbau bestehender sowie neu zu bauenden Streckenabschnitten zu identifizieren.  Derzeit wird im Rahmen der Grundlagenermittlung eine Raumwiderstandsanalyse im rechtsrheinischen Raum bis östlich zur Ruhr-Sieg-Strecke (u.a. Strecken-Nr. 2800 und 2651) durchgeführt. Diese werden dann den Vertretern der betroffenen Länder vorgestellt und erörtert. Die Machbarkeitsstudie soll nach derzeitiger Planung vsl. Sommer 2022 abgeschlossen werden.

 

Link zum BMVI hier klicken


Quo Vadis Deutsche Bahn

 

Über die Zukunft der Bahn und die Glaubwürdigkeit führender Politiker

 

 

Die „Bürgerinitiative im Mittelrheintal gegen Umweltschäden durch die Bahn e.V.“ setzt sich seit mehr als zwanzig Jahren gemäß dem Zweck des Vereins im Sinne der Bevölkerung im Rheingau, im Oberen- und Unteren Mittelrheintal für die Bewahrung der Gesundheit der dort lebenden Menschen sowie die Förderung des Umweltschutzes in der Region gegen die negativen Auswüchse des Schienengüterverkehrs ein.

Dabei spielen die Forderungen nach wesentlich mehr Schutz vor Schienenlärm und schweren Erschütterungen, ausgelöst von überalterten Güterwaggons mit unrunden Rädern, dem Schutz vor Feinstaub, sowie vor Kupferabrieb der Oberleitungen, eine zentrale Rolle.

Die von der Bundesregierung angekündigten, im Schienen-Lärmschutz-Gesetz verankerten und zum Fahrplanwechsel der DB AG 2020/21 versprochenen Maßnahmen gegen laute Güterzüge (Verbot lauter Güterzüge auf deutschen Schienen), wurden von dem von der CSU geführten Bundesverkehrsministerium im Handstreichverfahren zu Gunsten der Halter nicht umgerüsteter Waggons und zu Lasten der Menschen an den Bahnstrecken aufgekündigt. Das stellt ein Schlag ins Gesicht der betroffenen Bahnanlieger dar. Die Vertrauens- und Glaubwürdigkeit der Bundesregierung wird nachhaltig untergraben.

Trotzdem wird die Bürgerinitiative auch im Wahljahr 2021 erneut und eindringlich bei allen zur Wahl stehenden Kandidatinnen und Kandidaten der politischen Parteien die berechtigten Forderungen nach Lärm- und Erschütterungsschutz, dem Bau einer Neubautrasse nur für den Schienengüterverkehr, zum Beispiel dem Bau des Rheintal-Tunnelsystems von St. Augustin bei Bonn bis Mainz-Bischofsheim, anmahnen, um so das „Nadelöhr“ im Rheintal aufzulösen.

Auch muss die künftige Bundesregierung sich endlich zu ihren internationalen Verpflichtungen bekennen und sie umsetzen.Ein erheblicher Anteil an Kapazitätsengpässen wird von der Bahn und der Bundesregierung selbst verschuldet, da sie den Vertrag von Lugano mit der Schweiz von 1996 nicht eingehalten haben, um so wie versprochen, die Voraussetzungen für einen florierenden Güterverkehr zu schaffen. Ja, sie haben noch nicht einmal damit begonnen. Im Vertrag von Lugano hatten sich die Schweiz und Deutschland auf den Ausbau ihrer Schienenwege verständigt. Die Schweizer haben Wort gehalten, doch die deutschen Zulaufstrecken lassen auf sich warten. Im Norden das gleiche Bild: 1992 vereinbarten Deutschland und die Niederlande im Vertrag von Warnemünde den Ausbau des Schienenpersonen- und Schienengüterverkehrs. 1998 begannen in den Niederlanden die Arbeiten an der 160 Kilometer langen Betuwe-Route zwischen Rotterdam und Zevenaar an der niederländisch-deutschen Grenze, 2007 wurde sie in Betrieb genommen. Ein adäquater Anschluss durch die Strecke Emmerich–Oberhausen auf deutscher Seite aber fehlt.Deshalb stauen sich die Züge auch auf beiden Seiten vor Deutschland. Was die Entwicklung der Infrastruktur, vor allem der Schieneninfrastruktur in Deutschland angeht, setzt Deutschland in erster Linie auf den Ausbau von Personenverkehrsstrecken und hier speziell auf ICE -Trassen. Der Güterverkehr wird sträflich vernachlässigt. So wird der Slogan „Von der Straße auf die Schiene“ noch lange leere „Mundpropaganda“ bleiben.

Dabei müssen auch innovative und in die Zukunft gerichtete Ideen verfolgt werden dürfen, wie etwa die Weiterentwicklung des Transrapid für den Nahverkehr.

Ein Eisenbahnbauunternehmen aus der Oberpfalz, arbeitet schon seit 10 Jahren am Transrapid. Nun wagt sich das Bauunternehmen nach Investitionen von etwa 35 Millionen Euro mit seinen Plänen an die Öffentlichkeit. Der Transrapid soll im Nahverkehr auf Distanzen von 5 bis 30 Kilometer mit maximal 150 km/h die Menschen bewegen. Demnächst will sich das Unternehmen auch um die Anbindung des Flughafens München an die Innenstadt bewerben. Für diese oder ähnliche Ideen darf es keine Denkverbote geben. Die Teilprivatisierung der Deutschen Bahn von 1994 hat sichtlich ihr Ziel nicht erreicht, sondern ist u.a. über viele unübersichtliche Auslandsaktivitäten und Prestigeobjekte zum Selbstbedienungsladen der Akteure geworden. Die Bahn darf nicht als Renditeobjekt geführt werden, sondern muss den Eigentümern, also dem Steuerzahler, uneingeschränkt im Kerngeschäft, der Beförderung von Personen und Waren, vorbehalten bleiben.

 



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Hier eine Präsentation zur Situation des Bahnlärms im Rheintal zur freien Verwendung Dezember 2020
BI Präsentation zur Situation des Bahnlä
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Zusätzlicher Lärm durch Lautsprecherdurchsagen an Bahnhöfen.

 

Der Personenverkehr auf der rechtsrheinischen Strecke wird seit einigen Jahren von der VIAS GmbH durchgeführt. Dabei werden beim Halt im Bahnhof vom Dach der Züge sehr laute Durchsagen "bitte achten Sie auf den Abstand zwischen Zug und Bahnsteigkante" und "Linie 10 nach Frankfurt am Main Hauptbahnhof" sowie eine firmenspezifische Erkennungsmelodie ausgesendet. Die Lautsprecher sind im 90-Grad-Winkel zur Fahrtrichtung montiert, sodass die Grundstücke in Bahnsteignähe direkt beschallt werden. Für die Anwohner stellen sich die Ansagen als eine erhebliche Belästigung dar. Auf diesen Sachverhalt wurde die VIAS mehrfach hingewiesen, eine Änderung wurde abgelehnt. Es wurde auf die Informationspflicht gegenüber dem Fahrgast verwiesen, bzw. die VIAS-Melodie sei erforderlich, um die Kundenbindung an das Unternehmen zu festigen.
Der Bahnsteigbereich ist zur Information der Fahrgäste mit elektronischen Anzeigetafeln und mehreren Lautsprechern für Durchsagen ausgerüstet. Diese Durchsagen werden durch die Deutsche Bahn automatisch/elektronisch generiert und jeweils mehrfach wiederholt. Inhaltlich sind die Durchsagen in Einleitung, Kernaussage und Begründung gegliedert, z. B. "Information zu VIA (gesprochen: "VAU IIHH AAHH"), RB 10 nach Frankfurt am Main Hauptbahnhof, Abfahrt 19 Uhr 43, fällt heute aus. Grund dafür ist ein kurzfristiger Personalausfall. Wir bitten um Entschuldigung"
Bedingt durch die hohe Auslastung der rechtsrheinischen Strecke durch den Güterverkehr (insbesondere, wenn dieser zu Lasten des Regionalverkehrs vorrangig fährt) ergeben sich häufig geringfügige Verspätungen des Personennahverkehrs von 5-10 Minuten, die jeweils mehrere (übermäßig laute) Lautsprecherdurchsagen nach sich ziehen.
Häufig finden Gleiswechsel statt, bei denen der Regionalzug in Fahrtrichtung links auf dem "Gegengleis" verkehrt, während der überholende Zug auf dem "normalen" Gleis fährt. Deshalb werden elektronisch generierte Durchsagen an beiden Gleisen gleichzeitig mit einigen Sekunden Zeitversatz in nochmals erhöhter Lautstärke ausgesendet. Ergebnis: Verzerrte Sprache, nichts zu verstehen, nur Belästigung für den Anwohner, kein Informationsgehalt für den Fahrgast, der in dieser Situation kurzfristig den Bahnsteig wechseln darf.

Es werfen sich folgende Fragen auf:

Müssen die Durchsagen der DB in einer so unfassbaren Lautstärke gemacht werden?
Müssen diese Durchsagen bei 5-10-minütigen Verspätungen überhaupt gemacht und mehrfach wiederholt werden?
Müssen auf der durch die VIAS befahrenen Strecke Neuwied - Frankfurt/Main als einzige Strecke Deutschlands Lautsprecherdurchsagen und Erkennungsmelodien vom Dach der Züge in die Grundstücke der Anwohner gesendet werden?
Sollte hier nicht auch im Sinne der Anwohner nach dem Grundsatz "so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich" verfahren werden?



Unsere Forderungen:


· Ganztägige Absenkung der Lautstärke der Durchsagen der DB

· Keine Wiederholungen

· Inhaltliche Reduzierung der Durchsagen der DB auf die Kernaussage, keine Begründungen

· Keine Durchsagen bei geringfügigen Verspätungen von 5-10 Minuten

· Sofortige Einstellung der Lautsprecherdurchsagen der VIAS



Aufruf an alle Betroffenen
Unterstützen Sie uns! Wir wollen gegen diese sinnlosen Lautsprecherdurchsagen vorgehen, mit denen die DB und VIAS unsere Häuser beschallen. Und das als Anwohner der stark frequentierten rechtsrheinischen Bahnlinie jeden Tag zusätzlich zum Güterverkehrslärm !
Das gibt es in ganz Deutschland kein zweites Mal!
Wir dürfen uns das nicht länger gefallen lassen!
Was können Sie dagegen tun?
Informieren Sie uns als ebenfalls Betroffene Bahnhofsanlieger, damit wir unseren Forderungen gemeinsam mehr Nachdruck verleihen können.


 





Richtlinie zur Berechnung der Schallimmissionen
von Schienenwegen (Schall 03)

 

Hier klicken: Städtebauliche Lärmfibel.de

Die Neue Züricher Zeitung berichtete in ihrer Ausgabe vom 28.02.2020 dass die Schweiz den Neat-Anschluss via Frankreich forciert.

Im Jahr 1996 hat sich Deutschland im Vertrag von Lugano verpflichtet, dass die Rheintalbahn auf einer Länge von 182 km vierspurig ausgebaut wird. Die Schweiz hat den Gotthard Basistunnel und Ceneri Basistunnel gebaut, der Gotthard-Basistunnel hat Mittlerweile seinen Betrieb aufgenommen und der Ceneri wir in Kürze folgen. Da es bis heute Deutschland nicht geschafft hat die Strecke auszubauen will die Schweiz jetzt einen neuen Weg gehen und strebt eine Ausweichroute von Basel nach Straßburg über Metz bis an die Nordseeküste an. Deutschland, insbesondere das Bundesverkehrsministerium, hat sich nicht nur bis auf die Knochen blamiert, sondern alle Nachbarländer lachen mittlerweile über die Unfähigkeit Deutschlands große Projekt umzusetzen. Wer allerdings jetzt glaubt, dass sich die Lage für uns lärmgeplagte Anwohner verbessern wird, weil zukünftig vielleicht mehr Güterzüge durch Frankreich und Belgien fahren der irrt.

 

https://www.nzz.ch/schweiz/wegen-verzoegerungen-in-deutschland-forciert-die-schweiz-den-neat-anschluss-via-frankreich-ld.1542408?mktcid=smch&mktcval=fbpost_2020-02-28&fbclid=IwAR2SduvSgoYHa6Z6fot6hAaYup1lvyTSw3pUVbkrqK0qDlm5cn3-qR9fX_E



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Umfangreiche Informationen aus der Sitzung des Projektbeirats "Leiseres Mittelrheintal" am 18.11.2019
Infos aus dem Projektbeirat im Dezember
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Bi-Vorsitzender Willi Pusch im Gespräch mit dem Koblenzer Oberbürgermeister David Langner.

Anlass des Termins war die bevorstehende Sitzung des Beirates „Leiseres Mittelrheintal“, die am 18.11.2019 im Koblenzer Rathaus stattfindet. Mit der Lärmsanierung geht es zwar zügig voran, aber es müsse in einigen Ortsgemeinden beim Schallschutz (z.B. Geländerausfachung in Brückenbereichen) nachbessert werden. Ein weiteres wichtiges Thema waren die Auswirkungen des Bundesverkehrswegeplanes 2030 auf das Mittelrheintal. Langner und Pusch waren sich einig, dass die rechtsrheinische Neubautrasse für den Schienengüterverkehr von St. Augustin bei Bonn bis Mainz-Bischofsheim in den vordringlichen Bedarf höhergestuft werden muss, um das Rheintal zu entlasten. Die dazugehörige Machbarkeitsuntersuchung sei zwar vom Bundesverkehrsminister Scheuer zugesagt, aber bis jetzt noch nicht begonnen worden, so Willi Pusch.


Am Montag, 28.10.2019, trafen sich Willi Pusch, Bürgerinitiative im Mittelrheintal gegen Umweltschäden durch die Bahn e.V. und sein Stellvertreter Wolfgang Schneider mit Stefan Müller, MdL und Alexander Müller, MdB, (beide FDP), in Kiedrich, um sich über das Dauer-Thema „negative Auswirkungen des Schienengüterverkehrs im Mittelrheintal und Rheingau“ auszutauschen.
Unter anderem ging es auch um die im Bundesverkehrswegeplan 2030 platzierte Alternativstrecke „Korridor Mittelrhein von Troisdorf bis Mainz-Bischofsheim“ (Rheintal-Tunnel-System). Die dazugehörige Machbarkeitsstudie sei vom BMVI noch für dieses Jahr zugesagt, jedoch noch nicht begonnen, berichteten die BI-Vertreter.
Stefan Müller und Alexander Müller, denen nach eigenem Bekunden die für die Menschen an der Bahntrasse unzumutbaren Zustände hinreichend bekannt sind, teilen in sehr hohem Maße die Ziele der BI und sehen das Rheintal-Tunnel-System als enorme Entlastung für die Region an. Trotzdem seien zwischenzeitlich schnellstmöglich alle vorhandenen technischen und logistischen Maßnahmen zur Minderung der Lärm- und Erschütterungsbelastungen vorzunehmen.
MdB Müller und MdL Müller versprachen, mit der BI in Verbindung zu bleiben und sich jeweils in ihrer Zuständigkeit des wichtigen Themas anzunehmen. Sie sagten zu, kurzfristig Anfragen betreffend des Beginns der Machbarkeitsstudie im Bundesverkehrsministerium in Berlin zu stellen.


2-tägiges Netzwerktreffen in Radebeul mit weiteren vom Schienenlärm betroffene Bürgergruppen.

Von unserer BI nahmen Rosi und Wolfgang Schneider teil. Ziel ist eine intensivere Zusammenarbeit

gegen den alltäglichen und unerträglichen Bahnlärm.


Willi Pusch im Gespräch mit Vertretern der CDU am 21.08.2019 in Kamp-Bornhofen bei einer Veranstaltung des Vereins "Wir für Kamp-Bornhofen.   


Mitglieder der „Bürgerinitiative im Mittelrheintal gegen Umweltschäden durch die Bahn e.V.“ als Gäste im Wirtschaftsausschuss des Hessischen Landtags, 08.05.2019

von links nach rechts: Frank Kilian, Landrat Rheingau-Taunus-Kreis, Dr. Jürgen Hoffmann, Rosi und Wolfgang Schneider ( BI), Marius Weiß, MdL (SPD), Tarek Al-Wazir, Staatsminister (Bündnis 90/Die Grünen), Petra Müller-Klepper, MdL (CDU)  Karl Ottes, Sprecher des Rheingaubundes gegen Bahnlärm, Willi Pusch (BI), Karl-Heinz und Annemarie Kühn (BI), Katy Walther, MdL (Bündnis 90/Die Grünen), Dr. Manfred von Stosch (BI), Stefan Müller, MdL (FDP)

 

Der Hessische Landtag hat sich über die Fraktionsgrenzen hinweg mit Nachdruck für das Rheintal-Tunnelsystem von St. Augustin bei Bonn bis Mainz-Bischofsheim zur Entlastung des Mittelrheintals ausgesprochen, auf die der Güterzugverkehr verlagert wird.

Der zuständige Verkehrsausschuss beschloss einen gemeinsamen Antrag der Fraktionen von CDU, Bündnis 90/Die Grünen, SPD und FDP, die Landesregierung zu beauftragen, auf Bundesebene Druck zu machen, damit die erforderliche Machbarkeitsstudie so schnell wie möglich in Auftrag gegeben wird.

Auch der Landtag in Rheinland-Pfalz hatte sich in einer Sitzung bereits am 21.2.2019 einstimmig für die im Bundesverkehrswegeplans 2030 im „Potentiellen Bedarf“ stehende Alternativstrecke für den Schienengüterverkehr von Troisdorf nach Mainz-Bischofsheim ausgesprochen.

 „Der Güterzugverkehr muss raus aus dem Rheintal. Alle Maßnahmen zur Verringerung des Lärms an der Strecke und am rollenden Material werden angesichts der Verkehrsentwicklung nicht ausreichen, um eine langfristig tragbare Situation zu schaffen“, erklärte die Rheingauer Landtagsabgeordnete Petra Müller-Klepper bei der Debatte.

Damit stehen die Länder Hessen und Rheinland-Pfalz an der Seite der Bürgerinitiativen gegen den Bahnlärm, die schon seit vielen Jahren eine Entlastung der von Lärm und Erschütterungen geplagten Bevölkerung einfordert.

Die nicht nachvollziehbare Nachricht aus dem Bundesverkehrsministeriums, dass sich der Güterverkehr auf der Bahnstrecke im Rheintal verdoppeln müsse, um die Ausweichtrasse zu rechtfertigen, führte zu massiver Empörung bei den Menschen an den Bahntrassen. Die niedrige Bewertung der Alternativtrasse mit den NKV 0,1 (1,0 ist nötig um in den vordringlichen Bedarf aufzusteigen), ist angesichts der Tatsache, dass andere, weniger von Lärm frequentierte Bahnstrecken weit besser bewertet wurden, keiner vernünftig denkenden Person zu erklären. Eine rein betriebswirtschaftliche Sicht reicht nicht aus. Es müssen auch die Auswirkungen auf Gesundheit, Regionalentwicklung, Tourismus und den Welterbe-Status angemessen berücksichtigt werden. Ansonsten geht die Region sprichwörtlich den „Bach (Rhein) runter“. Sie verkommt zum reinen Frachtkanal.

Eine neue Alternativstrecke – möglichst in einem Tunnelsystem - entlastet nicht nur die Bahnanlieger und die gesamte Region. Sie wird auch zusätzliche Kapazitäten für die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene schaffen, wirtschaftlicher sein und den Schienenverkehr stärken.

Die Beratung und Beschlussfassung im Landtag wurde von Mitgliedern der Bürgerinitiative im Mittelrheintal gegen Umweltschäden durch die Bahn – an der Spitze der Vorsitzende Willi Pusch und sein Stellvertreter Wolfgang Schneider – sowie dem Sprecher des Rheingau-Bundes gegen den Bahnlärm, Karl Ottes, verfolgt. Petra Müller-Klepper hatte für die BI-Vertreter ein Treffen mit Verkehrsminister Tarek Al-Wazir vor der Sitzung organisiert, an dem auch Landrat Frank Kilian teilnahm.

 


Resolution der Planungsgemeinschaft Mittelrhein-Westerwald Mai 2019 

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Resolution Planungsgemeinschaft 03.05.20
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Offener Brief eines Lokführers, lesenswert FAZ, 15.03.2019
Brief eines Lokführers.pdf
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Flammendes Inferno im Mittelrheintal

Güterzugunglück in Unkel am Rhein.

 

Es ist passiert wovor wir immer gewarnt haben. Es gab ein schweres Güterzugunglück in Unkel am Rhein. Drei Waggons gingen in Flammen auf. Beladen waren sie mit Spraydosen, die wie Geschosse durch die Luft flogen. Selbst die Feuerwehr musste auf Abstand gehen. Die angrenzenden Häuser wurden evakuiert und beschädigt. Es war nur pures Glück, dass keine Personen zu Schaden kamen.

 

Die  Bahnstrecke durch das Rheintal ist nicht sicher. Darin sind sich auch die Experten einig. Von den verantwortlichen Politikern (aktuell Andreas Scheuer) oder auch der Bahn (Bahnchef Richard Lutz) wurde das immer abgewiesen. Sie und insbesondere die Vorgänger sind persönlich  verantwortlich für die Schäden und Beeinträchtigungen der Anwohner, denn Schutzmaßnahmen, wie z.B. ein Tempolimit, wurden immer abgelehnt. Auch die Planung und der Bau einer Alternativtrasse

werden nicht befürwortet.  

 

Der Vorstand beschäftigte sich in einer Sondersitzug mit den Ursachen und Folgen des Unfalls in Unkel. Wir fordern jetzt verstärkt ein Tempolimit und die Anmeldung des Gefahrgut vor der Einfahrt ins Rheintal.

 

Viele weitere Infos und Bilder unter Presse

 

 


Lärmmessungen im Mittelrheintal in Rheinland-Pfalz und Hessen

 

Link zu einer unabhängigen Meßstation der Firma Gfs Develops Solutions in Koblenz-Ehrenbreitstein  am Diehls Hotel, Rheinsteigufer 1.  

 

Link zur neuen Meßstation der DB in Lahnstein

 

Link zu den aktuellen Lärmmessungen des Landesamtes für Umwelt und Geologie Hessen in Rüdesheim-Assmannshausen (Auftraggeber ist das Hess. Umweltministerium)

 

Hinweis: Alle Angaben der DB sind mit Vorsicht zu genießen. Es besteht der Verdacht der Beschönigung und dem Weglassen von Informationen. Verharmlosend die Darstellung des gemittelten Pegels und nicht der tatsächlichen Spitzenwerte.


Neue Informationen zum Bahn-Kollaps 2018/2019, Bericht von Focus MoneyOnline

Lesenswert, einfach hier klicken.  

 

Es wird immer vom Bund als verantwortlicher Eigentümer gesprochen. Aber wer ist veranwortich?

Es sind die Verkehrsminister der letzten 20 Jahre. Nennen wir die Personen:

 

Matthias Wissmann CDU, heute Auto Lobbyist.

Franz Müntefering SPD

Reinhard Klimmt SPD

Kurt Bodewig SPD

Manfred Stolpe SPD

Wolfgang Tiefensee SPD

Peter Ramsauer CSU

Alexander Dobrindt CSU

Andreas Scheuer CSU

 

Alles keine Fachleute, die meisten auch sonst nicht sonderlich gut. Sie haben in ihrer Zeit nichts für die Verkehrsinfrastruktur, egal welcher Verkehrsträger und der Umwelt, getan.  Die Ämter wurden nach Partei und Proporz vergeben.


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Stellungnahme des Bundesverkehrsminiteriums zur Alternativtrasse 10.12.2018
BMVI Antwort Zielnetz II.pdf
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Ablehnung der Entlastungsstrecke und eine vage Inaussichtstellung einer Machbarkeitsstudie.

Machbarkeitsstudie heißt: Projekt auf die lange Bank schieben  und zur Beruhigung etwas oder auch mehr Steuergeld ausgeben. Nichts für die lärmgelagte Bevölkerung im Rheintal.   

Wo bleibt der Aufschrei der hess. und rheinland-pfälzischen Landesregierung? Sie stehen doch angeblich hinter der Alternativtrasse. Wo bleibt der Druck der MPs auf die Kanzlerin? 


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Bewertung der Schienenwegeausbauvorhaben Stand November 2018
Bewertung der Schienenwegeausbauvorhaben
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Kommentar:

 

Deutschland schläft weiter

Trotz politischer Unterstützung der Länder Hessen und Rheinland-Pfalz wurde das gemeinsame Ziel, das Rheintal-Tunnelsystem (Korridor Mittelrhein von Troisdorf bis Mainz-Bischofsheim) in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans 2030 höher einzustufen vom Bundesverkehrsministerium ohne ausreichende Erklärung ausgebremst.

 

„Das Vorhaben erlangt erst nach deutlicher Steigerung der im nördlichen Mittelrheinkorridor (Teil des europäischen Korridors Rhein – Alpen) transportierten Gütermengen die Schwelle der gesamtwirtschaftlichen Rentabilität“, wird vom BVMI mitgeteilt.

 

Da tun sich doch automatisch die Fragen auf, welcher Streckenabschnitt ist mit dem „nördlichen Mittelrheinkorridor“ gemeint oder was stellen Sie sich unter „deutlicher Steigerung der transportierten Gütermenge“ vor, Herr Bundesverkehrsminister Scheuer?

 

Weiter heißt es: „Aufgrund der hohen Belastung der Eisenbahnstrecken im Mittelrheintal und der zu erwartenden außergewöhnlich langen Planungs- und Realisierungszeiten für das Vorhaben sollte unabhängig von der gesamtwirtschaftlichen Bewertung der zeitnahe Beginn einer Machbarkeitsstudie in Betracht gezogen werden,“ so Enak Ferlemann, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, was grundsätzlich eine gute Maßnahme wäre.

 

Was, Herr Bundesverkehrsminister verstehen Sie aber unter „zeitnah“?

 

Legt man die erfahrungsgemäß großzügigen Zeitberechnungen der Bahn zu Grunde, kann es sich dabei um Jahre, wenn nicht um Jahrzehnte handeln. 

 

Hätte die Bevölkerung an der auch vom BMVI anerkannt hoch belasteten Eisenbahnstrecken im Mittelrheintal nicht eine konkretere und nachvollziehbarere Auskunft verdient?

 

Gleichzeitig wird aber, das Rheintal-Tunnelsystem (Korridor Mittelrhein von Troisdorf bis Mainz-Bischofsheim) dessen Prüfung und mögliche Realisierung nur ansatzweise im Raume steht, zur Rechtfertigung verwandt, die Tunnelvariante „pink“ zwischen St. Goar und Oberwesel zu verwerfen, da es mehr Lärmentlastung für die Bevölkerung bringen würde. Die vorhandenen Tunnel Bank, Bett und Kammereck können gemäß Aussage BMVI noch fünfzehn Jahre genutzt werden. Bis dahin müssten zwei neue Tunnelröhren als kurze Variante gebaut sein.

 

Hier wird eine “Nebelkerze“ nach der anderen gezündet, um die wahren Absichten des Bundes und der Bahn zu verschleiern. Die u.a. vom Lärm, Erschütterungen, Dreck und Feinstaub gepeinigten Anwohner bezweifeln mitunter die Absicht der Bundesregierung überhaupt das Rheintal-Tunnelsystem (Korridor Mittelrhein von Troisdorf bis Mainz-Bischofsheim) zu verwirklichen.

 

Durch derartige vage und unverbindliche Aussagen fühlt sich die leidgeplagte Bevölkerung im Rheintal immer wieder „hinters Licht“ geführt und es besteht die Gefahr, dass die Bundesregierung das Vertrauen der Wähler über zwei Generationen verspielt, da die Menschen immer mehr ihre Ehrlichkeit und Geradlinigkeit bezweifeln.

 

 

Berlin ist immer eine Reise wert.

Das dachte sich auch Willi Pusch und besuchte den Bundestagsabgeordneten Detlev Pilger (SPD), nach dem Umwelt-Forum der Deutschen Bahn, im Bundestag. An dem Gespräch nahm auch die Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner (Bündnis 90/Die Grünen) und der Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel (CDU) teil. Pilger, Rößner und Rüddel unterstützen das Rheintal-Tunnelsystem von St. Augustin bei Bonn bis Mainz-Bischofsheim und zeigten sich zuversichtlich, dass dieses für das Rheintal so wichtige Projekt in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplan 2030 noch in diesem Jahr in den „Vordringlichen Bedarf“ höhergestuft werde.


Bürgerinitiative im Gespräch mit dem Innenminister des Landes RLP, Roger Lewentz und dem SPD Fraktionsvorsitzenden im Rheinland-Pfälzischen Landtag, Alexander Schweitzer

Die beiden SPD Landespolitiker informierten am letzten Donnerstag bei einem Ortstermin auf dem Bahnsteig im Bahnhof Braubach den Vorsitzenden der „Bürgerinitiative im Mittelrheintal gegen Umweltschäden durch die Bahn e.V.“, Willi Pusch, seinen Stellvertreter Wolfgang Schneider und das Vorstandsmitglied der BI Rosi Schneider über den aktuellen Stand der politischen Diskussion zu dem „Dauerbrenner“ Bahnlärm und die Möglichkeit das Rheintal-Tunnelsystem im Zuge des Koalitionsvertrages der neunen Bundesregierung in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans aufsteigen zu lassen.

Mehrfach unterbrochen vom Lärm der mit rasender Geschwindigkeit vorbeidonnernden Güterzüge führte Alexander Schweitzer aus:

"In den Koalitionsverhandlungen ist es uns gegen den großen Widerstand aus den Reihen der Union gelungen, die Möglichkeit alternativer Trassenführungen im Schienennetz zu eröffnen. Wenn eine alternative Trasse in den vordringlichen Bedarf im Bundesverkehrswegeplan aufgenommen wird, ist das ein Meilenstein für den Lärmschutz und die Wirtschaft.“

Als Transitland, mitten im Herzen Europas, brauche Deutschland eine leistungsfähige Schieneninfrastruktur, da die Straßen und Autobahnen heute schon hoffnungslos überlastet seien, sagte Willi Pusch.

Es müsse schnellsten in die Engpassbeseitigung auf der Magistrale zwischen Rotterdam und Genua im Bereich des engen Rheintals eingestiegen werden. Nur so könne der freie Warenverkehr in Europa mit dem die Sicherung von Arbeitsplätzen unmittelbar einhergehe, langfristig gesichert und die Region im Welterbe-Gebiet am Mittelrhein vor einer ruinösen, totalen Verlärmung bewahrt werden.

Die Menschen am Rande der Bahntrassen würden endlich von den krankmachenden Lärm-, Erschütterungs- Feinstaubemissionen befreit.

Der Güterverkehr der Zukunft brauche ein ganz neues, unabhängiges Güterbahnnetz, bei dem das Rheintal-Tunnelsystem von St. Augustin bei Bonn bis Mainz-Bischofsheim eine wichtige Rolle für den Handel und die Industrie einnehmen werde, so Pusch.

Den Waggonbetreibern, auch aus unseren Nachbarländern, müsse unmissverständlich klargemacht werden, dass nicht umgerüstete Waggons ab dem Jahr 2020 mit einem Fahrverbot und hohen Geldstrafen belegt werden, fügte er hinzu.


Der Vorsitzende der Bürgerinitiative im Mittelrheintal gegen Umweltschäden durch die Bahn e.V., Willi Pusch, sein Stellvertreter Wolfgang Schneider und das Vorstandsmitglied Rosi Schneider waren der Einladung des Hessischen Ministerpräsidenten nach Eltville gefolgt, um der Forderung nach einer Tunnel Alternativtrasse für den Schienengüterverkehr von St. Augustin bei Bonn bis nach Mainz-Bischofsheim (Rheintal-Tunnel-System) vor Ort nochmals zu bekräftigen.

Volker Bouffier unterstützt diese Maßnahme seinen Worten nach ausdrücklich und zeigte sich zuversichtlich, dass dieses Tunnelsystem im Bundesverkehrswegeplan 2030 noch in diesem Jahr in den „Vordringlichen Bedarf“ aufsteigen werde. Auch die Landtagsabgeordnete Frau Petra Müller-Klepper betonte die Wichtigkeit dieser Umgehungsstrecke für den Rheingau und das Mittelrheintal. Es sei zudem erfreulich und ein großer Erfolg für die Menschen und die Region, dass die Bundesregierung ein Gesetz geschaffen habe, das ab 2020 kein lauter Güterzug mehr durch unsere Landschaften fahren dürfe.

 

 


Willi Pusch im Gespräch mit Franz-Josef Jung zum Rheintal-Tunnelsystem

Willi Pusch im Gespräch mit Franz-Josef Jung zum Rheintal Tunnelsystem. Auch Herr Jung befürwortet die Alternativtrasse.


Willi Pusch wirbt unermüdlich für ein leiseres Rheintal. Erst eine Teilnahme am Umweltforum der DB AG und anschließend einige Begegnungen mit Politikern in Berlin:  

Eckard von Klaeden - Daimler Benz AG

Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizäcker - Ko-Präsident des Club of Rom

Andreas Gehlhaar - Leiter DB Umwelt und Lärmschutz

Marie-Luise Dött - Vorsitzende der Arbeitsgruppe Umwelt, Natur und nukleare Sicherheit der CDU/CSU

Matthias Gastel - Obmann im Ausschuss für Umwelt, Natur und nukleare Sicherheit Bündnis 90/Grüne

Carsten Träger - Obmann im Ausschuss für Umwelt, Natur und nukleare Sicherheit, SPD

Detlv Pilger, MdB

Erwin Rüddel, MdB

Andreas Nink, MdB

Tabe Rösner, MdB

Peter Bleser, MdB

Klaus Peter-Willsch, MdB


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Projektbeirat: Maßnahmen im Rheintal in den nächsten Jahren
Projektbeirat Massnahmen im Rheintal 12
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Willi Pusch in Gesprächen mit hochrangigen Personen in der Politik und Deutsche Bahn AG.

Er wirbt für das Tunnelsystem zur Umgehung des Rheintals.

Willi Pusch mit Dr. Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender DB AG  auf dem DB Nachhaltigkeitstag
Willi Pusch mit Dr. Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender DB AG auf dem DB Nachhaltigkeitstag
Willi Pusch mit Ronald Pofalla und Olaf Scholz auf dem DB Nachhaltigkeitstag
Willi Pusch mit Ronald Pofalla und Olaf Scholz auf dem DB Nachhaltigkeitstag


Willi Pusch im Gespräch mit der CDU Landtagsfraktion

Themen waren der Lärm, die Erschütterungen und das Rheintal-Tunnelsystem

 Die Sprecherin für Wirtschaft und Verkehr der CDU-Landtagsfraktion, Gabriele Wieland, Josef Dötsch (MdL) und Andreas Unger, hatten den Vorsitzenden der Bürgerinitiative im Mittelrheintal gegen Umweltschäden durch die Bahn e.V., Willi Pusch, zu einem Informationsgespräch nach Mainz in das Abgeordnetenhaus eingeladen.

 In dem Gespräch ging es darum, inwieweit man mit modernen, technischen Möglichkeiten den Bahnlärm und die von schweren Güterzügen verursachten Erschütterungen reduzieren kann.

 In diesem Zusammenhang wurden auch die offensichtlichen Vorteile des Rheintal-Tunnelsystems, im Bundesverkehrswegeplan 2030 als „Korridor Mittelrhein“ bezeichnet, erörtert.

 Der Klimaschutz ist eine besondere Herausforderung und kann nur gelingen, wenn die Politik sofort handelt, indem sie in neue Schienengüterverkehrsstrecken wie z.B. das Rheintal-Tunnelsystem zwischen St. Augustin bei Bonn und Mainz-Bischofsheim investiert.

 Mit dem Bau dieser neuen Schienengüterverkehrstrasse, die bereits im „potentiellen Bedarf“ des Bundesverkehrswegeplans 2030 eingestellt ist, werden die Straßen vom LKW-Verkehr deutlich entlastet.

 Das hätte nicht nur eine erhebliche Verbesserung der Luftqualität zur Folge, sondern könnte auch die Bevölkerung in den historischen Städten und Gemeinden im Rheintal vom Lärm und den Erschütterungen des Güterzugverkehrs befreien und die nachgewiesenermaßen bestehenden Gesundheitsrisiken minimieren. 

 Gabriele Wieland und Josef Dötsch haben stellvertretend für die CDU-Landtagsfraktion die Initiative ergriffen, um sich für die Menschen, die UNESCO-Welterbe Region und die Wirtschaft so wichtige Alternativtrasse aus dem „potentiellen Bedarf“ des Bundesverkehrswegeplans 2030 in den „vordringlichen Bedarf“ höher zu stufen.  

 Wollen wir hoffen, dass in den noch laufenden Sondierungsgesprächen zur Koalitionsbildung der künftigen Bundesregierung unsere in Verantwortung stehenden Politiker nicht „rum eiern“, sondern auch im Interesse des Klimaschutzes und der Menschen anpacken.

 



Untersuchungsbericht über den Güterzugunfall im Juni 2013 zwischen Lorch und Rüdesheim liegt jetzt vor.

 

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Bericht des Wiesbadener Kuriers zum Güterzugunfall im Juni 2013
Bericht des Wiesbadener Kuriers zum Güte
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EBA Unfalluntersuchungsbericht
EBA Unfalluntersuchungsbericht Lorch Rue
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Die BI vertritt schon seit mehreren Jahren die Ansicht, die ca. einhundertfünfzig Jahre alte Eisenbahnstrecke entlang des Rheins erfüllt in keinster Weise die Anforderungen einer Europatransversale für den Güterverkehr.

 

Immer wieder kehrende Hangrutsche und Unterspülungen der Trasse bilden eine latente Gefahr für die Bevölkerung und die gesamte Region. Schon mehrfach entgleisten Züge im Mittelrheintal. Den verantwortlichen Politikern, aktuell Herr Dobrindt und Fr. Angela Merkel und natürlich auch der Bahn, ist das bekannt. Ähnlich wie auch im PKW-Abgasskandal hat die Wirtschaft Vorrang und die gesundheitliche Schädigung der Bevölkerung spielt keine Rolle.   

 

Deshalb ist die Alternativstrecke Korridor-Mittelrhein, nur für den Schienengüterverkehr sowie im Bundesverkehrswegeplan 2030 im „Potentiellen Bedarf“ vorgesehen, unbedingt erforderlich.

 

Der Unfallbericht des Eisenbahnbundesamtes beinhaltet einige Ungereimtheiten. Der stellvertr. Vorsitzende der BI, Wolfgang Schneider, hat den Bericht analysiert.

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Analyse des EBA Unfallberichts
Analyse des EBA Unfallberichts.pdf
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Chaos bei der DB Cargo, hier ein Pressebericht:

 

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WI Kurier Chaos bei DB Cargo Marktanteil
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Bahn muss neue Lärmschutzfenster zahlen

 

Nach einem neuen Gerichtsurteil muss jetzt die Bahn als Lärmverursacher neue Fenster zahlen. Das Amtsgericht St. Goar hat so entschieden. Endlich wurde jetzt auch gerichtlich der enorme Lärm der Bahn anerkannt. Das hat Signalwirkung für alle Bahnlärmgeschädigte. Die Bahn kündigte schon an, alle juristischen Wege zu nutzen, damit das Urteil nicht rechtskräftig wird. Hier zeigt sich auch wieder das hässliche Gesicht der Bahn und den verantwortlichen Politikern, in der Spitze Herr Dobrindt und Frau Merkel, die den Lärm bewusst der Bevölkerung zumuten.

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RZ Bahn muss neue Fenster zahlen
RZ Bahn muss neue Fenster zahlen 30.09.1
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Tempolimit und Nachtfahrverbot rechtlich zulässig

 

Eine der wichtigsten Forderungen der BI als Sofortmaßnahmen gegen den Lärmterror sind ein Tempolimit und ein Nachtfahrverbot für laute, bisher nicht umgerüsteten Güterzüge. Das hat die Deutsche Bahn und die Bundesregierung mit Hinweis auf EU Recht immer abgelehnt.
Die Landesregierung Rheinland-Pfalz hat das in einem Gutachten widerlegt. Man kann hier deutlich sehen, dass der Bund, namentlich verantwortlich die Verkehrsminister bis 2013 Herr Ramsauer, aktuell Herr Dobrindt, der Bevölkerung am Mittelrhein nicht helfen will.   

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Gutachten zum Lärm im Mittelrheintal
Gutachten_Laerm_Mittelrheintal_Endfassun
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