Termine und Veranstaltungen, neueste Informationen

Schwere Erschütterungen durch Schienengüterverkehr in Wohnungen und Häusern zwischen Assmannshausen, Geisenheim und Oestrich-Winkel:

 

 

 

Zwischen Sonntag, 6. Dezember 2020 und Mittwoch 23. Dezember 2020, wurden in Assmannshausen die beiden Gleise aus Richtung Koblenz in Richtung Wiesbaden erneuert.

 

Zwischen Mittwoch, 16. Dezember 2020 und Dienstag 22. Dezember 2020, wurden im Bereich Oestrich-Winkel die beiden Gleise aus Richtung Koblenz in Richtung Wiesbaden erneuert.

 

Zwischen Sonntag, 6. Dezember und Mittwoch 23. Dezember 2020, wurden von Oestrich-Winkel bis Geisenheim die beiden Gleise aus Richtung Koblenz in Richtung Wiesbaden erneuert.

Alle Bauarbeiten fanden ausschliesslich in den Nachtstunden statt.

 

Nach Beendigung der Arbeiten stellen nun viele Anwohner bei der Vorbeifahrt von Güterzügen erhebliche Erschütterungen in ihren Wohnungen und Häusern fest. Nachts vibrieren die Betten, was einen erholsamen Schlaf nicht zulässt.

 

Da solche starken Erdstöße vor den Bauarbeiten nicht vorhanden waren, könnten diese durch die
neu verlegten Schienen ausgelöst werden.

 

Wer hat die gleichen Beobachtungen gemacht?

 

Bitte Nachricht an „Bürgerinitiative im Mittelrheintal gegen Umweltschäden durch die Bahn e.V.“

 

Willi Pusch, Tel.: 06773 7547, E-Mail. willi.pusch@t-online.de oder

 

Wolfgang Schneider.: Tel.:06723 7563 E-Mail. rowos10@gmail.com

 


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Hier eine Präsentation zur Situation des Bahnlärms im Rheintal zur freien Verwendung Dezember 2020
BI Präsentation zur Situation des Bahnlä
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Vorweihnachtliche, nächtliche Schienen-Bauarbeiten der DB Netz AG im Rheingau

 

Für viele Menschen ist der Advent eine Möglichkeit sich auf eine ruhige, sinnige und vor allem besinnliche Art und Weise auf Weihnachten, das christliche Fest der Liebe, einzustimmen. Es ist die Zeit der Ruhe und Besinnung. Es ist die schönste Zeit des Jahres, sagt man. Wenn der Friede regiert und die alltägliche, rastlose Betriebsamkeit zurückgefahren wird, erwacht die Vorfreude auf Tannenduft und Lichterglanz. Die Hoffnung auf Erholung nach einem hektischen Jahr, mit Regeneration von Körper, Geist und Seele ist ein unabdingbares Recht aller Menschen, egal welcher Konfession, Religion oder sonstigen Weltanschauung sie sich zugehörig fühlen. Dieses Recht zu zerstören ist im höchsten Maße unsozial und menschenverachtend. Nichts anderes aber organisieren die Baustellenplaner der DB Netz AG in den Tagen vor dem Weihnachtsfest. Ist die Menschheit bereits durch die Corona-Krise arg gebeutelt, wird sie nun zusätzlich nicht nur im Rheingau, sondern im ganzen Rheintal und obendrein mit einem besonderen Weihnachtspräsent der Bahn gepeinigt.

 

Die Briefkästen der Häuser in Oestrich-Winkel, Geisenheim und Assmannshausen in der Nähe der Bahntrasse enthielten kürzlich eine Anwohnerinformation der DB Netz AG, in der Bauarbeiten zur Schienenerneuerung angekündigt wurden. Diese sollen unverständlicher Weise ausschließlich in den Nächten stattfinden. Eine Horrorbotschaft für die Anwohner. Die auch dadurch nicht besser wird, dass sie von einem dümmlich dreinschauenden Maulwurf mit einer Tröte verkündet wird. Er bittet die hilflos dem Lärm ausgesetzten Anwohner obendrein für die Störungen noch um Verständnis. Wer bitte, soll angesichts einer solchen Verhöhnung da noch Verständnis aufbringen. Klar ist, Schienenerneuerungen müssen sein. Sicher öfter als die Bahn das wirklich umsetzt. Sie sind wichtig und richtig. Aber warum ausgerechnet in der Adventszeit? Und warum ausgerechnet in der Nachtzeit? Mit etwas Weitblick und gutem Willen seitens der Bahn könnte das am Tage erledigt werden. Die Bahn als bundeseigenes Unternehmen muss sich endlich daran gewöhnen nicht nach Gutsherrenart zu planen und zu agieren. Sie muss sich den Grundsatz der Bürgerfreundlichkeit, den alle anderen öffentlichen Behörden unterliegen ebenfalls zu eigen machen. Die stets von der Bahn erhoffte Akzeptanz durch die Bevölkerung für den Schienengüterverkehr wird sonst niemals eintreten.

Zum Einsatz kommen Stromerzeuger, Zweiwegebagger, Arbeitszüge, eine Gleisstopfmaschine, eine Schotterplaniermaschine, diverse Kleinmaschinen sowie eine automatische Warnanlage (in Reihe angeordneten Signalhörnern von denen jedes mehr als 140 dB A ausstößt), die der Sicherheit unserer Mitarbeiter im Gleisbereich dient. Bitte verhindern Sie im Rahmen Ihrer Möglichkeiten, diese in der Vorweihnachtszeit unverhältnismäßige nächtliche Belastung der Bürgerinnen und Bürger.

Liebe Bürgerinnen und Bürger im gesamten Rheintal von Oestrich-Winkel, Geisenhheim, Rüdesheim/Assmannshausen bis nach Königswinter. Nehmen Sie diesen Wahnsinn nicht klaglos hin. Beschweren Sie sich bei der Bahn, Ihren gewählten politischen Vertretern in den Kommunen (Bürgermeistern), im Kreis (Landrat), im Land (MdL) und im Bund (MdB). Diese Leute müssen das wissen, damit sie Argumente in der Hand haben, wenn sie entsprechende Forderungen für Sie durchsetzen wollen. Auch wir werden diesbezüglich aktiv werden.

 

Antwort der Bahn:

 

Gleichwohl lassen sich leider auch in der Vorweihnachtszeit Bauarbeiten an der Schiene nicht gänzlich vermeiden. Wie Sie richtig schreiben, sind die Schienenerneuerungen auf der Strecke notwendig und letztlich auch im Interesse der Anwohnerinnen und Anwohner. Dabei kann ich jedoch gut nachvollziehen, dass gerade nächtliche Ruhestörungen in dieser Zeit eine besondere Belastung darstellen. Leider sind Verschiebungen bei Schienen-Projekten häufig aufgrund der Komplexität der Planungsprozesse nicht kurzfristig möglich.

 

 Ihr Schreiben habe ich jedoch zum Anlass genommen, die Thematik mit den zuständigen Kollegen zu besprechen, um die Hintergründe zu klären und mögliche Anpassungen zu erörtern. Dabei ging es auch darum, wie solche Situationen in Zukunft verhindert und die Belange der Anwohnerinnen und Anwohner angemessen berücksichtigt werden können. Hier können und werden wir besser werden. Derzeit prüfen die Kolleginnen und Kollegen der Netz AG, welche kurzfristigen Änderungen noch möglich sind.

 

 

Bei Notfällen lassen sich leider auch in der Vorweihnachtszeit Bauarbeiten an der Schiene nicht gänzlich vermeiden, ein solcher ist aber hier nicht zu erkennen. Es stellt sich allerdings die Frage, warum solche Schienen-Projekte ausgerechnet in der Vorweihnachtszeit geplant und umgesetzt werden. Gemäß Ihrer eigenen Aussage „eine besondere Zeit der Ruhe und Besinnlichkeit, die gerade in diesem ungewöhnlichen Jahr für viele Menschen einen besonderen Wert hat.“ In diesem Jahr kommt noch hinzu, dass zur Zeit der Bauarbeiten eine nächtliche Ausgangssperre verhängt worden ist, sodass noch nicht einmal die Möglichkeit der Flucht in ein anderes Quartier in Betracht gezogen werden könnte. War den Planern der Bauprojekte möglicherweise nicht bekannt, dass schon seit über 2000 Jahren vor dem 24. Dezember die Adventszeit, eine Zeit voller Ruhe, liegt?

 

Oder war es ihnen einfach egal?

 

Immerhin wurde unser Schreiben zum Anlass genommen die Thematik mit den zuständigen Kollegen zu besprechen, um die Hintergründe zu klären, um solche Situationen in Zukunft zu verhindern und die Belange der Anwohnerinnen und Anwohner angemessen zu berücksichtigen.Wir nehmen die Verantwortlichen beim Wort, wenn Sie versprechen: „Hier können und werden wir besser werden“. Sicher nehmen diese unsere Einwände und Beschwerden immer sehr ernst und wir sind überzeugt, dass die Mitarbeiter der Netz AG, noch kurzfristige Änderungen der Arbeitsabläufe möglich machen, um die weihnachtliche Ruhe zu gewährleisten.

 

Das könnte ein erster kleiner Schritt sein, auf dem Weg zu mehr Akzeptanz der Bahn durch die Bevölkerung.

 

 

 

 

 


Immer neueste Infos zum Güterzugunfall in Niederlahnstein

Die BI hat Strafanzeige wegen Gewässerverunreinigung
gem. § 324 StGB i.V.m. § 13 StGB gestellt.

Gegen bisher unbekannte Entscheidungsträger der DB AG haben wir wegen des Verdachts der unbefugten Gewässerverunreinigung durch vorsätzliche Unterlassung der Entfernung von ca. 90.000 Liter Dieselöl aus dem Erdreich unter der Bahntrasse im Bereich des Bahnhofs Niederlahnstein und des näheren und weiteren Bodenuntergrunds links und rechts der Unfallstelle eine Strafanzeige wegen Gewässerverunreinigung gem. § 324 StGB i.V.m. § 13 StGB gestellt.

 

Der Sachverhalt:

Am Sonntagabend, 30.08.2020, gegen 18:40 Uhr, ist in Höhe des Bahnhofs Niederlahnstein ein Güterzug entgleist. Nach Angaben der Bahn befand er sich auf der Fahrt von Rotterdam nach Basel. Er war insgesamt mit rund 300.000 Liter Dieselkraftstoff beladen. Sechs von 18 Kesselwagen sind entgleist und umgekippt. Nach derzeitigen Feststellungen sind dabei 180.000 Liter Dieselöl in den Unterboden versickert.

 

Unmittelbar nach dem Unfall am 31.08.2020 begann die Bahn als Sofortmaßnahme mit den Aushubarbeiten um das kontaminierte Erdreich zu entfernen. Diese Arbeiten dauerten bis zum 11.09.2020.

 

Parallel dazu wurde aber mit dem Ziel, schnellstmöglich den Bahnbetrieb wieder
aufzunehmen
in der Nacht vom 09.09.2020 auf 10.09.2020 mit der Verfüllung der Baugrube
begonnen ohne den Diesel vollständig zu entfernen. Diese Arbeiten waren am 14.09.2020
beendet. Hier wurden Tatsachen geschaffen, die nachträglich nur schwer zu revidieren sein
werden.

Dem Rhein-Lahn-Kreis wurde von der DB AG ein Sanierungskonzept vorgelegt, in dem sie
von 20.000 bis 30.000 Liter Diesel im Erdreich sprach, die in einem Zeitraum von bis zu sieben
Jahren neutralisiert werden sollten.
Es widerspricht der Lebenswirklichkeit, dass der Weltkonzern „Bahn“ zu dem Zeitpunkt nicht
wusste, dass tatsächlich
90.000 Liter Diesel im Erdreich verblieben waren.

 

Somit besteht der Verdacht, dass die Behörden, der Rhein-Lahn-Kreis sowie die Struktur-
und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord hier bewusst getäuscht worden sind und damit
ggf. unter falschen Voraussetzungen dem Sanierungskonzept zugestimmt haben.
Sofern überhaupt jemals eine Genehmigung erteilt worden ist, könnte diese infolge dessen
nichtig sein.

 

Damit könnte der Tatbestand einer unbefugten und somit strafrechtlich relevanten
Gewässerverunreinigung durch Unterlassen gegeben sein.

 

Ein Ermittlungsverfahren soll unter Berücksichtigung der genannten Tatsachen eingeleitet
werden.

Die Bundesvereinigung gegen Schienenlärm e.V. hat ebenfalls eine Strafanzeige gestellt.

 

Die Aufnahme strafrechtlicher Ermittlungen wurde leider abgelehnt.

Begründung: Es lassen sich keine zureichende tatsächliche Anhaltspunkte für ein strafrechtlich

relevantes Verhalten herleiten. Nachvollziehbare tatsächliche Anknüpfungstatsachen für ein bewusstes

Vertuschen der tatsächlich ausgelaufenen Menge von Dieselöl und ein Unterlassen geeigneter Maßnahmen

zur Gefahrstoffbeseitigung liegen nicht vor.    

 


 

Diskussion um den Bahnlärm und den Gefahren auf der Schiene:

Freitag, 09.10.20 um 19.00 Uhr In der Wache Nord in Niederlahnstein, Didierstr. 21.

Infoveranstaltung mit Innenminister Roger Lewentz, OB Peter Labonte, Willi Pusch, Marcus Schneider (Wehrleiter der Feuerwehr Lahnstein) , Landrat Frank Puchtler und ein Vertreter der Bahn.

 

Die Veranstaltung kann in voller Länge gesehen werden Hier zum Video klicken.

(ggf. auf die Zeitleiste klicken)

 

Angesichts der uralten und schlecht gewarteten Bahntrasse, auf der zum Teil mit museal rollendem Material hoch brisante Gefahrgüter durch enge Ortschaften rasen, war eine Umweltkatastrophe größeren Ausmaßes im Mittelrheintal zu erwarten.

Jetzt hat es Niederlahnstein getroffen. Wenn die Bahn/Bundesregierung aber an den derzeitigen Verhältnissen nichts ändert und danach sieht es aus, ist der nächste Unfall vorprogrammiert. Die Frage ist dabei nicht „ob, sondern wo oder wann“ es geschehen wird. Der eigentliche Skandal in Niederlahnstein ist nicht der Unfall selbst, sondern die anschließende Vorgehensweise der Bahn und der beteiligten Behörden beim Versuch der Schadensbegrenzung. Weitet sich das Bahnunglück zum Umweltskandal aus?

Aktuell mußte die Bahn nach einem Gutachten zugeben, dass noch 90 000 Liter Diesel im Erdreich sind. Das passt zum Vorgehen der Bahn, die nur scheibchenweise etwas zugibt, schon mal was vertuscht oder verschweigt.

Ein Umweltskandal erstes Ranges. Der Bahn ist es zu teuer den verseuchten Erdboden auszutauschen. Wirtschaftliche Interessen vor der Gesundheit der Bürger. Ein unglaublicher Vorgang. Jeder Bürger, der auch nur einen Tropfen im Erdreich lässt, trifft die volle Härte des Gesetzes. Zu Recht, denn ein Tropfen Öl oder ähnliches kann bis zu 500 Liter Wasser verunreinigen.

Und das in der Nähe des Rheins. Die örtlichen Umweltbehörden der Stadt Lahnstein und des Rhein-Lahn-Kreises wurden einfach mit dem neuen Verfüllen der Grube vor vollendete Tatsachen gestellt.

Alle beteiligten Behörden, sowie die betroffenen Menschen an der Bahnlinie, sollten sich auf keinen Fall auf den windigen Kompromissvorschlag der Bahn, die Dieselmenge in den nächsten fünf bis sieben Jahren zu neutralisieren, einlassen, was auch immer ein externes Fachbüro feststellen sollte.

Die BI hat die MP von Rheinland-Pfalz, Frau Dreyer und die Umweltmin. des Bundes, Frau Svenja Schulze, davon informiert.

Die Bahn wird aufgefordert alle Umweltschäden zu beseitigen.

 

Lahnsteiner Stadtrat beschließt eine Resolution:

Vorbehaltlose, zeitnahe Information der Bürger

Umfassende Soforthilfe nach Unfällen

Die Vorlage einer Machbarkeitsstudie für eine Alternativtrasse

Reduzierung der Geschwindigkeit im Rheintal

 

Alles Forderungen, die wir schon seit 20 Jahren fordern. 

 

 

 Willi Pusch im Gespräch mit Bahn und Politik in Niederlahnstein

Wieder eine Güterzugentgleisung im Rheintal. Es häufen sich die Unfälle auf der alten und maroden Trasse. Die Trasse ist entgegen den Aussagen der Bahn und dem verantwortlichen Verkehrsministerium  nicht sicher. Wann geht es endlich los mit der Planung der Alternativtrasse? Muss es erst einen schwereren Unfall mit Toten geben? Scheinbar.  

Die Gefährung der Bevölkerung wird in Kauf genommen, um wirtschaftliche Interessen zu wahren.

Wohl dem der jetzt noch gut im Rheintal schlafen kann.


 

Zusätzlicher Lärm durch Lautsprecherdurchsagen an Bahnhöfen.

 

Der Personenverkehr auf der rechtsrheinischen Strecke wird seit einigen Jahren von der VIAS GmbH durchgeführt. Dabei werden beim Halt im Bahnhof vom Dach der Züge sehr laute Durchsagen "bitte achten Sie auf den Abstand zwischen Zug und Bahnsteigkante" und "Linie 10 nach Frankfurt am Main Hauptbahnhof" sowie eine firmenspezifische Erkennungsmelodie ausgesendet. Die Lautsprecher sind im 90-Grad-Winkel zur Fahrtrichtung montiert, sodass die Grundstücke in Bahnsteignähe direkt beschallt werden. Für die Anwohner stellen sich die Ansagen als eine erhebliche Belästigung dar. Auf diesen Sachverhalt wurde die VIAS mehrfach hingewiesen, eine Änderung wurde abgelehnt. Es wurde auf die Informationspflicht gegenüber dem Fahrgast verwiesen, bzw. die VIAS-Melodie sei erforderlich, um die Kundenbindung an das Unternehmen zu festigen.
Der Bahnsteigbereich ist zur Information der Fahrgäste mit elektronischen Anzeigetafeln und mehreren Lautsprechern für Durchsagen ausgerüstet. Diese Durchsagen werden durch die Deutsche Bahn automatisch/elektronisch generiert und jeweils mehrfach wiederholt. Inhaltlich sind die Durchsagen in Einleitung, Kernaussage und Begründung gegliedert, z. B. "Information zu VIA (gesprochen: "VAU IIHH AAHH"), RB 10 nach Frankfurt am Main Hauptbahnhof, Abfahrt 19 Uhr 43, fällt heute aus. Grund dafür ist ein kurzfristiger Personalausfall. Wir bitten um Entschuldigung"
Bedingt durch die hohe Auslastung der rechtsrheinischen Strecke durch den Güterverkehr (insbesondere, wenn dieser zu Lasten des Regionalverkehrs vorrangig fährt) ergeben sich häufig geringfügige Verspätungen des Personennahverkehrs von 5-10 Minuten, die jeweils mehrere (übermäßig laute) Lautsprecherdurchsagen nach sich ziehen.
Häufig finden Gleiswechsel statt, bei denen der Regionalzug in Fahrtrichtung links auf dem "Gegengleis" verkehrt, während der überholende Zug auf dem "normalen" Gleis fährt. Deshalb werden elektronisch generierte Durchsagen an beiden Gleisen gleichzeitig mit einigen Sekunden Zeitversatz in nochmals erhöhter Lautstärke ausgesendet. Ergebnis: Verzerrte Sprache, nichts zu verstehen, nur Belästigung für den Anwohner, kein Informationsgehalt für den Fahrgast, der in dieser Situation kurzfristig den Bahnsteig wechseln darf.

Es werfen sich folgende Fragen auf:

Müssen die Durchsagen der DB in einer so unfassbaren Lautstärke gemacht werden?
Müssen diese Durchsagen bei 5-10-minütigen Verspätungen überhaupt gemacht und mehrfach wiederholt werden?
Müssen auf der durch die VIAS befahrenen Strecke Neuwied - Frankfurt/Main als einzige Strecke Deutschlands Lautsprecherdurchsagen und Erkennungsmelodien vom Dach der Züge in die Grundstücke der Anwohner gesendet werden?
Sollte hier nicht auch im Sinne der Anwohner nach dem Grundsatz "so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich" verfahren werden?



Unsere Forderungen:


· Ganztägige Absenkung der Lautstärke der Durchsagen der DB

· Keine Wiederholungen

· Inhaltliche Reduzierung der Durchsagen der DB auf die Kernaussage, keine Begründungen

· Keine Durchsagen bei geringfügigen Verspätungen von 5-10 Minuten

· Sofortige Einstellung der Lautsprecherdurchsagen der VIAS



Aufruf an alle Betroffenen
Unterstützen Sie uns! Wir wollen gegen diese sinnlosen Lautsprecherdurchsagen vorgehen, mit denen die DB und VIAS unsere Häuser beschallen. Und das als Anwohner der stark frequentierten rechtsrheinischen Bahnlinie jeden Tag zusätzlich zum Güterverkehrslärm !
Das gibt es in ganz Deutschland kein zweites Mal!
Wir dürfen uns das nicht länger gefallen lassen!
Was können Sie dagegen tun?
Informieren Sie uns als ebenfalls Betroffene Bahnhofsanlieger, damit wir unseren Forderungen gemeinsam mehr Nachdruck verleihen können.


 






Wann kommt die Machbarkeitsstudie?

Willi Pusch mit Detlev Pilger, MdB der SPD und Mike Weiland, Bürgermeister der VG Loreley , 26.08.2020

 

Im Gespräch mit Willi Pusch, Vorsitzender der Bürgerinitiative im Mittelrheintal gegen Umweltschäden durch die Bahn e.V., und Mike Weiland, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Loreley, betont der Bundestagsabgeordnete Detlev Pilger (SPD) erneut die Dringlichkeit zur Beauftragung einer Machbarkeitsstudie für die Ausweichstrecke „Korridor Mittelrhein von Troisdorf bis Mainz-Bischofsheim“, die im potenziellen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans 2030 vorhanden ist. Pilger zeigt sich irritiert darüber, dass das von Andreas Scheuer (CSU) geführte Bundesverkehrsministerium die Studie trotz mehrfacher Ankündigungen noch immer nicht beauftragt hat.

Willi Pusch, Mike Weiland und Detlev Pilger sehen ein großes Problem in der fehlenden Ausweichstrecke, da nicht nur Lärm und Erschütterungen unerträglich seien, sondern auch Unfälle mit Gefahrgütern drohten, wie zuletzt u.a. am 6. Februar 2019: Spraydosen aus drei Güterwaggons waren bei dem Brand in Unkel/RLP explodiert, mehrere Anwohner mussten evakuiert werden. „Wir müssen den Menschen an der Strecke nun endlich ein Signal senden, dass wir das Problem anpacken. Die Machbarkeitsstudie für die Ausweichstrecke wäre ein erster Schritt und ist längst überfällig“, so Pilger.

Willi Pusch berichtet, dass schon heute mehr als 500 Güterzüge pro Tag mit einer Länge von mehr als 600 m auf der Hauptgüterstrecke von Amsterdam nach Genua verkehren. Auf dem mehr als 160 Jahre alten, sehr engen und kurvenreichen Schienen-Korridor Mittelrhein rollen große Frachtmengen mitten durch Wohngebiete, nur wenige Meter an den Häusern vorbei. Trotz des Staatsvertrages von Lugano von 1996 zwischen Italien, Schweiz, Deutschland und den Niederlanden ist Deutschland seinen Verpflichtungen, den Engpass Mittelrhein zu beseitigen, bisher nicht nachgekommen und blockiert damit auch die Wirtschaft.

Um die permanent drohende Unfallgefahr mit Gefahrguttransporten durch das Mittelrheintal zu reduzieren, fordern sie gemeinsam eine deutliche Geschwindigkeitsreduzierung für diese Transporte. Auch Verstöße sollen besser geahndet werden, findet Willi Pusch: „Es gibt mittlerweile genügend Bahnlärmmesspunkte für eine umfassende Schienenlärmbetrachtung. Die schwarzen Schafe der Branche können und müssen festgestellt und zur Kasse gebeten werden.“ Und fährt fort: „Man kann von Glück reden, dass sich bisher nicht mehr und schwerere Unfälle ereignet haben. Das Bundesverkehrsministerium und die Bahn riskieren hier fortwährend das Leben und die Gesundheit der Menschen an der Strecke. Warum mahlen die Mühlen der Behörden bei diesem Projekt besonders langsam? Eine Aussage über die Hintergründe ist das Bundesverkehrsministerium bisher schuldig geblieben. Im Sinne der Transparenz staatlichen Handelns verlangen die Menschen klare Antworten, ob die Machbarkeitsstudie tatsächlich in Auftrag gegeben werden soll oder ob das Ministerium lediglich einen Zeitgewinn für sein Nichtstun erreichen will, da die Erstellung dieser Machbarkeitsstudie in absehbarer Zeit nicht gewünscht ist.“

„Herr Scheuer ist und bleibt ein Ankündigungsminister. Wir wollen die konkrete Beauftragung der Machbarkeitsstudie und zwar sofort. Wie lange sollen die Menschen im Mittelrheintal noch hingehalten werden?“, so Mike Weiland und fährt fort: „Läge das Projekt in Bayern, hätte der Bundesminister es in seiner Heimat schon lange auf den Weg gebracht.“

Aus Sicht des Abgeordneten Detlev Pilger brauchen zudem zahlreiche bereits beschlossene Lärmschutzmaßnahmen aufgrund langer Planungsverfahren viel zu lange in der Umsetzung und reichen meist nicht aus, um wirklich etwas zu bewirken. Nimmt man alle Versäumnisse zusammen, blicken die drei Gesprächspartner mit nur wenig Zuversicht in die Zukunft. Sie sehen sich und die Anwohner im Mittelrheintal noch auf Generationen hinaus mit dem Lärm durch die über hundert Jahre alten Schienenstrecken konfrontiert



Richtlinie zur Berechnung der Schallimmissionen
von Schienenwegen (Schall 03)

 

Hier klicken: Städtebauliche Lärmfibel.de

Die Neue Züricher Zeitung berichtete in ihrer Ausgabe vom 28.02.2020 dass die Schweiz den Neat-Anschluss via Frankreich forciert.

Im Jahr 1996 hat sich Deutschland im Vertrag von Lugano verpflichtet, dass die Rheintalbahn auf einer Länge von 182 km vierspurig ausgebaut wird. Die Schweiz hat den Gotthard Basistunnel und Ceneri Basistunnel gebaut, der Gotthard-Basistunnel hat Mittlerweile seinen Betrieb aufgenommen und der Ceneri wir in Kürze folgen. Da es bis heute Deutschland nicht geschafft hat die Strecke auszubauen will die Schweiz jetzt einen neuen Weg gehen und strebt eine Ausweichroute von Basel nach Straßburg über Metz bis an die Nordseeküste an. Deutschland, insbesondere das Bundesverkehrsministerium, hat sich nicht nur bis auf die Knochen blamiert, sondern alle Nachbarländer lachen mittlerweile über die Unfähigkeit Deutschlands große Projekt umzusetzen. Wer allerdings jetzt glaubt, dass sich die Lage für uns lärmgeplagte Anwohner verbessern wird, weil zukünftig vielleicht mehr Güterzüge durch Frankreich und Belgien fahren der irrt.

 

https://www.nzz.ch/schweiz/wegen-verzoegerungen-in-deutschland-forciert-die-schweiz-den-neat-anschluss-via-frankreich-ld.1542408?mktcid=smch&mktcval=fbpost_2020-02-28&fbclid=IwAR2SduvSgoYHa6Z6fot6hAaYup1lvyTSw3pUVbkrqK0qDlm5cn3-qR9fX_E



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Umfangreiche Informationen aus der Sitzung des Projektbeirats "Leiseres Mittelrheintal" am 18.11.2019
Infos aus dem Projektbeirat im Dezember
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Bi-Vorsitzender Willi Pusch im Gespräch mit dem Koblenzer Oberbürgermeister David Langner.

Anlass des Termins war die bevorstehende Sitzung des Beirates „Leiseres Mittelrheintal“, die am 18.11.2019 im Koblenzer Rathaus stattfindet. Mit der Lärmsanierung geht es zwar zügig voran, aber es müsse in einigen Ortsgemeinden beim Schallschutz (z.B. Geländerausfachung in Brückenbereichen) nachbessert werden. Ein weiteres wichtiges Thema waren die Auswirkungen des Bundesverkehrswegeplanes 2030 auf das Mittelrheintal. Langner und Pusch waren sich einig, dass die rechtsrheinische Neubautrasse für den Schienengüterverkehr von St. Augustin bei Bonn bis Mainz-Bischofsheim in den vordringlichen Bedarf höhergestuft werden muss, um das Rheintal zu entlasten. Die dazugehörige Machbarkeitsuntersuchung sei zwar vom Bundesverkehrsminister Scheuer zugesagt, aber bis jetzt noch nicht begonnen worden, so Willi Pusch.


Am Montag, 28.10.2019, trafen sich Willi Pusch, Bürgerinitiative im Mittelrheintal gegen Umweltschäden durch die Bahn e.V. und sein Stellvertreter Wolfgang Schneider mit Stefan Müller, MdL und Alexander Müller, MdB, (beide FDP), in Kiedrich, um sich über das Dauer-Thema „negative Auswirkungen des Schienengüterverkehrs im Mittelrheintal und Rheingau“ auszutauschen.
Unter anderem ging es auch um die im Bundesverkehrswegeplan 2030 platzierte Alternativstrecke „Korridor Mittelrhein von Troisdorf bis Mainz-Bischofsheim“ (Rheintal-Tunnel-System). Die dazugehörige Machbarkeitsstudie sei vom BMVI noch für dieses Jahr zugesagt, jedoch noch nicht begonnen, berichteten die BI-Vertreter.
Stefan Müller und Alexander Müller, denen nach eigenem Bekunden die für die Menschen an der Bahntrasse unzumutbaren Zustände hinreichend bekannt sind, teilen in sehr hohem Maße die Ziele der BI und sehen das Rheintal-Tunnel-System als enorme Entlastung für die Region an. Trotzdem seien zwischenzeitlich schnellstmöglich alle vorhandenen technischen und logistischen Maßnahmen zur Minderung der Lärm- und Erschütterungsbelastungen vorzunehmen.
MdB Müller und MdL Müller versprachen, mit der BI in Verbindung zu bleiben und sich jeweils in ihrer Zuständigkeit des wichtigen Themas anzunehmen. Sie sagten zu, kurzfristig Anfragen betreffend des Beginns der Machbarkeitsstudie im Bundesverkehrsministerium in Berlin zu stellen.


2-tägiges Netzwerktreffen in Radebeul mit weiteren vom Schienenlärm betroffene Bürgergruppen.

Von unserer BI nahmen Rosi und Wolfgang Schneider teil. Ziel ist eine intensivere Zusammenarbeit

gegen den alltäglichen und unerträglichen Bahnlärm.


Willi Pusch im Gespräch mit Vertretern der CDU am 21.08.2019 in Kamp-Bornhofen bei einer Veranstaltung des Vereins "Wir für Kamp-Bornhofen.   


Mitglieder der „Bürgerinitiative im Mittelrheintal gegen Umweltschäden durch die Bahn e.V.“ als Gäste im Wirtschaftsausschuss des Hessischen Landtags, 08.05.2019

von links nach rechts: Frank Kilian, Landrat Rheingau-Taunus-Kreis, Dr. Jürgen Hoffmann, Rosi und Wolfgang Schneider ( BI), Marius Weiß, MdL (SPD), Tarek Al-Wazir, Staatsminister (Bündnis 90/Die Grünen), Petra Müller-Klepper, MdL (CDU)  Karl Ottes, Sprecher des Rheingaubundes gegen Bahnlärm, Willi Pusch (BI), Karl-Heinz und Annemarie Kühn (BI), Katy Walther, MdL (Bündnis 90/Die Grünen), Dr. Manfred von Stosch (BI), Stefan Müller, MdL (FDP)

 

Der Hessische Landtag hat sich über die Fraktionsgrenzen hinweg mit Nachdruck für das Rheintal-Tunnelsystem von St. Augustin bei Bonn bis Mainz-Bischofsheim zur Entlastung des Mittelrheintals ausgesprochen, auf die der Güterzugverkehr verlagert wird.

Der zuständige Verkehrsausschuss beschloss einen gemeinsamen Antrag der Fraktionen von CDU, Bündnis 90/Die Grünen, SPD und FDP, die Landesregierung zu beauftragen, auf Bundesebene Druck zu machen, damit die erforderliche Machbarkeitsstudie so schnell wie möglich in Auftrag gegeben wird.

Auch der Landtag in Rheinland-Pfalz hatte sich in einer Sitzung bereits am 21.2.2019 einstimmig für die im Bundesverkehrswegeplans 2030 im „Potentiellen Bedarf“ stehende Alternativstrecke für den Schienengüterverkehr von Troisdorf nach Mainz-Bischofsheim ausgesprochen.

 „Der Güterzugverkehr muss raus aus dem Rheintal. Alle Maßnahmen zur Verringerung des Lärms an der Strecke und am rollenden Material werden angesichts der Verkehrsentwicklung nicht ausreichen, um eine langfristig tragbare Situation zu schaffen“, erklärte die Rheingauer Landtagsabgeordnete Petra Müller-Klepper bei der Debatte.

Damit stehen die Länder Hessen und Rheinland-Pfalz an der Seite der Bürgerinitiativen gegen den Bahnlärm, die schon seit vielen Jahren eine Entlastung der von Lärm und Erschütterungen geplagten Bevölkerung einfordert.

Die nicht nachvollziehbare Nachricht aus dem Bundesverkehrsministeriums, dass sich der Güterverkehr auf der Bahnstrecke im Rheintal verdoppeln müsse, um die Ausweichtrasse zu rechtfertigen, führte zu massiver Empörung bei den Menschen an den Bahntrassen. Die niedrige Bewertung der Alternativtrasse mit den NKV 0,1 (1,0 ist nötig um in den vordringlichen Bedarf aufzusteigen), ist angesichts der Tatsache, dass andere, weniger von Lärm frequentierte Bahnstrecken weit besser bewertet wurden, keiner vernünftig denkenden Person zu erklären. Eine rein betriebswirtschaftliche Sicht reicht nicht aus. Es müssen auch die Auswirkungen auf Gesundheit, Regionalentwicklung, Tourismus und den Welterbe-Status angemessen berücksichtigt werden. Ansonsten geht die Region sprichwörtlich den „Bach (Rhein) runter“. Sie verkommt zum reinen Frachtkanal.

Eine neue Alternativstrecke – möglichst in einem Tunnelsystem - entlastet nicht nur die Bahnanlieger und die gesamte Region. Sie wird auch zusätzliche Kapazitäten für die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene schaffen, wirtschaftlicher sein und den Schienenverkehr stärken.

Die Beratung und Beschlussfassung im Landtag wurde von Mitgliedern der Bürgerinitiative im Mittelrheintal gegen Umweltschäden durch die Bahn – an der Spitze der Vorsitzende Willi Pusch und sein Stellvertreter Wolfgang Schneider – sowie dem Sprecher des Rheingau-Bundes gegen den Bahnlärm, Karl Ottes, verfolgt. Petra Müller-Klepper hatte für die BI-Vertreter ein Treffen mit Verkehrsminister Tarek Al-Wazir vor der Sitzung organisiert, an dem auch Landrat Frank Kilian teilnahm.

 


Resolution der Planungsgemeinschaft Mittelrhein-Westerwald Mai 2019 

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Resolution Planungsgemeinschaft 03.05.20
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Machbarkeitsstudie muss zeitnah kommen.

 

Christian Baldauf, Landtagsabgeordneter und Fraktionsvorsitzender der CDU im Landtag von Rheinland-Pfalz, war zusammen mit seinen Kollegen Hans-Josef Bracht, Dr. Adolf Weiland und Matthias Lammert zu Besuch bei der Bürgerinitiative gegen Umweltschäden durch die Bahn in Kamp-Bornhofen.

Thema war der zunehmende Güterschienenverkehr im Rheintal mit seiner ganzen Problematik des Lärms, der Erschütterungen und der Unfallgefahren.

Die CDU Vertreter versprachen politische Unterstützung für eine zeitnahe Erstellung der Machbarkeitsstudie zur Alternativtrasse. Es dürfe nicht nur die wirtschaftliche Seite betrachtet werden, sondern auch die Gesundheit der Menschen und die Zukunft des Tals müsse ausreichend gewürdigt werden, so Baldauf.  Weitere kurzfristige Maßnahmen wie z.B. ein Tempolimit müsse rechtlich geprüft und ggf. umgesetzt werden. Bei den zur Zeit laufenden Maßnahmen des freiwilligen Sanierungsprogramms des Bundes sollte eine gewisse Flexibilität im Hinblick auf die Umsetzung, z.B. Schallschutzwände oder Fenster, möglich sein. 

Einig war man sich, dass nur gemeinsam mit allen politischen Kräften und Bürgerinitiativen Lösungen für das Rheintal erreicht werden können.

 

 


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Offener Brief eines Lokführers, lesenswert FAZ, 15.03.2019
Brief eines Lokführers.pdf
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Flammendes Inferno im Mittelrheintal

Güterzugunglück in Unkel am Rhein.

 

Es ist passiert wovor wir immer gewarnt haben. Es gab ein schweres Güterzugunglück in Unkel am Rhein. Drei Waggons gingen in Flammen auf. Beladen waren sie mit Spraydosen, die wie Geschosse durch die Luft flogen. Selbst die Feuerwehr musste auf Abstand gehen. Die angrenzenden Häuser wurden evakuiert und beschädigt. Es war nur pures Glück, dass keine Personen zu Schaden kamen.

 

Die  Bahnstrecke durch das Rheintal ist nicht sicher. Darin sind sich auch die Experten einig. Von den verantwortlichen Politikern (aktuell Andreas Scheuer) oder auch der Bahn (Bahnchef Richard Lutz) wurde das immer abgewiesen. Sie und insbesondere die Vorgänger sind persönlich  verantwortlich für die Schäden und Beeinträchtigungen der Anwohner, denn Schutzmaßnahmen, wie z.B. ein Tempolimit, wurden immer abgelehnt. Auch die Planung und der Bau einer Alternativtrasse

werden nicht befürwortet.  

 

Der Vorstand beschäftigte sich in einer Sondersitzug mit den Ursachen und Folgen des Unfalls in Unkel. Wir fordern jetzt verstärkt ein Tempolimit und die Anmeldung des Gefahrgut vor der Einfahrt ins Rheintal.

 

Viele weitere Infos und Bilder unter Presse

 

 


Lärmmessungen im Mittelrheintal in Rheinland-Pfalz und Hessen

 

Link zu einer unabhängigen Meßstation der Firma Gfs Develops Solutions in Koblenz-Ehrenbreitstein  am Diehls Hotel, Rheinsteigufer 1.  

 

Link zur neuen Meßstation der DB in Lahnstein

 

Link zu den aktuellen Lärmmessungen des Landesamtes für Umwelt und Geologie Hessen in Rüdesheim-Assmannshausen (Auftraggeber ist das Hess. Umweltministerium)

 

Link zum Lärmschutzportal der Deutschen Bahn.

 

Hinweis: Alle Angaben der DB sind mit Vorsicht zu genießen. Es besteht der Verdacht der Beschönigung und dem Weglassen von Informationen. Verharmlosend die Darstellung des gemittelten Pegels und nicht der tatsächlichen Spitzenwerte.


Neue Informationen zum Bahn-Kollaps 2018/2019, Bericht von Focus MoneyOnline

Lesenswert, einfach hier klicken.  

 

Es wird immer vom Bund als verantwortlicher Eigentümer gesprochen. Aber wer ist veranwortich?

Es sind die Verkehrsminister der letzten 20 Jahre. Nennen wir die Personen:

 

Matthias Wissmann CDU, heute Auto Lobbyist.

Franz Müntefering SPD

Reinhard Klimmt SPD

Kurt Bodewig SPD

Manfred Stolpe SPD

Wolfgang Tiefensee SPD

Peter Ramsauer CSU

Alexander Dobrindt CSU

Andreas Scheuer CSU

 

Alles keine Fachleute, die meisten auch sonst nicht sonderlich gut. Sie haben in ihrer Zeit nichts für die Verkehrsinfrastruktur, egal welcher Verkehrsträger und der Umwelt, getan.  Die Ämter wurden nach Partei und Proporz vergeben.


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Stellungnahme des Bundesverkehrsminiteriums zur Alternativtrasse 10.12.2018
BMVI Antwort Zielnetz II.pdf
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Ablehnung der Entlastungsstrecke und eine vage Inaussichtstellung einer Machbarkeitsstudie.

Machbarkeitsstudie heißt: Projekt auf die lange Bank schieben  und zur Beruhigung etwas oder auch mehr Steuergeld ausgeben. Nichts für die lärmgelagte Bevölkerung im Rheintal.   

Wo bleibt der Aufschrei der hess. und rheinland-pfälzischen Landesregierung? Sie stehen doch angeblich hinter der Alternativtrasse. Wo bleibt der Druck der MPs auf die Kanzlerin? 


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Bewertung der Schienenwegeausbauvorhaben Stand November 2018
Bewertung der Schienenwegeausbauvorhaben
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Kommentar:

 

Deutschland schläft weiter

Trotz politischer Unterstützung der Länder Hessen und Rheinland-Pfalz wurde das gemeinsame Ziel, das Rheintal-Tunnelsystem (Korridor Mittelrhein von Troisdorf bis Mainz-Bischofsheim) in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans 2030 höher einzustufen vom Bundesverkehrsministerium ohne ausreichende Erklärung ausgebremst.

 

„Das Vorhaben erlangt erst nach deutlicher Steigerung der im nördlichen Mittelrheinkorridor (Teil des europäischen Korridors Rhein – Alpen) transportierten Gütermengen die Schwelle der gesamtwirtschaftlichen Rentabilität“, wird vom BVMI mitgeteilt.

 

Da tun sich doch automatisch die Fragen auf, welcher Streckenabschnitt ist mit dem „nördlichen Mittelrheinkorridor“ gemeint oder was stellen Sie sich unter „deutlicher Steigerung der transportierten Gütermenge“ vor, Herr Bundesverkehrsminister Scheuer?

 

Weiter heißt es: „Aufgrund der hohen Belastung der Eisenbahnstrecken im Mittelrheintal und der zu erwartenden außergewöhnlich langen Planungs- und Realisierungszeiten für das Vorhaben sollte unabhängig von der gesamtwirtschaftlichen Bewertung der zeitnahe Beginn einer Machbarkeitsstudie in Betracht gezogen werden,“ so Enak Ferlemann, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, was grundsätzlich eine gute Maßnahme wäre.

 

Was, Herr Bundesverkehrsminister verstehen Sie aber unter „zeitnah“?

 

Legt man die erfahrungsgemäß großzügigen Zeitberechnungen der Bahn zu Grunde, kann es sich dabei um Jahre, wenn nicht um Jahrzehnte handeln. 

 

Hätte die Bevölkerung an der auch vom BMVI anerkannt hoch belasteten Eisenbahnstrecken im Mittelrheintal nicht eine konkretere und nachvollziehbarere Auskunft verdient?

 

Gleichzeitig wird aber, das Rheintal-Tunnelsystem (Korridor Mittelrhein von Troisdorf bis Mainz-Bischofsheim) dessen Prüfung und mögliche Realisierung nur ansatzweise im Raume steht, zur Rechtfertigung verwandt, die Tunnelvariante „pink“ zwischen St. Goar und Oberwesel zu verwerfen, da es mehr Lärmentlastung für die Bevölkerung bringen würde. Die vorhandenen Tunnel Bank, Bett und Kammereck können gemäß Aussage BMVI noch fünfzehn Jahre genutzt werden. Bis dahin müssten zwei neue Tunnelröhren als kurze Variante gebaut sein.

 

Hier wird eine “Nebelkerze“ nach der anderen gezündet, um die wahren Absichten des Bundes und der Bahn zu verschleiern. Die u.a. vom Lärm, Erschütterungen, Dreck und Feinstaub gepeinigten Anwohner bezweifeln mitunter die Absicht der Bundesregierung überhaupt das Rheintal-Tunnelsystem (Korridor Mittelrhein von Troisdorf bis Mainz-Bischofsheim) zu verwirklichen.

 

Durch derartige vage und unverbindliche Aussagen fühlt sich die leidgeplagte Bevölkerung im Rheintal immer wieder „hinters Licht“ geführt und es besteht die Gefahr, dass die Bundesregierung das Vertrauen der Wähler über zwei Generationen verspielt, da die Menschen immer mehr ihre Ehrlichkeit und Geradlinigkeit bezweifeln.

 

 

Berlin ist immer eine Reise wert.

Das dachte sich auch Willi Pusch und besuchte den Bundestagsabgeordneten Detlev Pilger (SPD), nach dem Umwelt-Forum der Deutschen Bahn, im Bundestag. An dem Gespräch nahm auch die Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner (Bündnis 90/Die Grünen) und der Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel (CDU) teil. Pilger, Rößner und Rüddel unterstützen das Rheintal-Tunnelsystem von St. Augustin bei Bonn bis Mainz-Bischofsheim und zeigten sich zuversichtlich, dass dieses für das Rheintal so wichtige Projekt in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplan 2030 noch in diesem Jahr in den „Vordringlichen Bedarf“ höhergestuft werde.


Bürgerinitiative im Gespräch mit dem Innenminister des Landes RLP, Roger Lewentz und dem SPD Fraktionsvorsitzenden im Rheinland-Pfälzischen Landtag, Alexander Schweitzer

Die beiden SPD Landespolitiker informierten am letzten Donnerstag bei einem Ortstermin auf dem Bahnsteig im Bahnhof Braubach den Vorsitzenden der „Bürgerinitiative im Mittelrheintal gegen Umweltschäden durch die Bahn e.V.“, Willi Pusch, seinen Stellvertreter Wolfgang Schneider und das Vorstandsmitglied der BI Rosi Schneider über den aktuellen Stand der politischen Diskussion zu dem „Dauerbrenner“ Bahnlärm und die Möglichkeit das Rheintal-Tunnelsystem im Zuge des Koalitionsvertrages der neunen Bundesregierung in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans aufsteigen zu lassen.

Mehrfach unterbrochen vom Lärm der mit rasender Geschwindigkeit vorbeidonnernden Güterzüge führte Alexander Schweitzer aus:

"In den Koalitionsverhandlungen ist es uns gegen den großen Widerstand aus den Reihen der Union gelungen, die Möglichkeit alternativer Trassenführungen im Schienennetz zu eröffnen. Wenn eine alternative Trasse in den vordringlichen Bedarf im Bundesverkehrswegeplan aufgenommen wird, ist das ein Meilenstein für den Lärmschutz und die Wirtschaft.“

Als Transitland, mitten im Herzen Europas, brauche Deutschland eine leistungsfähige Schieneninfrastruktur, da die Straßen und Autobahnen heute schon hoffnungslos überlastet seien, sagte Willi Pusch.

Es müsse schnellsten in die Engpassbeseitigung auf der Magistrale zwischen Rotterdam und Genua im Bereich des engen Rheintals eingestiegen werden. Nur so könne der freie Warenverkehr in Europa mit dem die Sicherung von Arbeitsplätzen unmittelbar einhergehe, langfristig gesichert und die Region im Welterbe-Gebiet am Mittelrhein vor einer ruinösen, totalen Verlärmung bewahrt werden.

Die Menschen am Rande der Bahntrassen würden endlich von den krankmachenden Lärm-, Erschütterungs- Feinstaubemissionen befreit.

Der Güterverkehr der Zukunft brauche ein ganz neues, unabhängiges Güterbahnnetz, bei dem das Rheintal-Tunnelsystem von St. Augustin bei Bonn bis Mainz-Bischofsheim eine wichtige Rolle für den Handel und die Industrie einnehmen werde, so Pusch.

Den Waggonbetreibern, auch aus unseren Nachbarländern, müsse unmissverständlich klargemacht werden, dass nicht umgerüstete Waggons ab dem Jahr 2020 mit einem Fahrverbot und hohen Geldstrafen belegt werden, fügte er hinzu.


Der Vorsitzende der Bürgerinitiative im Mittelrheintal gegen Umweltschäden durch die Bahn e.V., Willi Pusch, sein Stellvertreter Wolfgang Schneider und das Vorstandsmitglied Rosi Schneider waren der Einladung des Hessischen Ministerpräsidenten nach Eltville gefolgt, um der Forderung nach einer Tunnel Alternativtrasse für den Schienengüterverkehr von St. Augustin bei Bonn bis nach Mainz-Bischofsheim (Rheintal-Tunnel-System) vor Ort nochmals zu bekräftigen.

Volker Bouffier unterstützt diese Maßnahme seinen Worten nach ausdrücklich und zeigte sich zuversichtlich, dass dieses Tunnelsystem im Bundesverkehrswegeplan 2030 noch in diesem Jahr in den „Vordringlichen Bedarf“ aufsteigen werde. Auch die Landtagsabgeordnete Frau Petra Müller-Klepper betonte die Wichtigkeit dieser Umgehungsstrecke für den Rheingau und das Mittelrheintal. Es sei zudem erfreulich und ein großer Erfolg für die Menschen und die Region, dass die Bundesregierung ein Gesetz geschaffen habe, das ab 2020 kein lauter Güterzug mehr durch unsere Landschaften fahren dürfe.

 

 


Willi Pusch im Gespräch mit Franz-Josef Jung zum Rheintal-Tunnelsystem

Willi Pusch im Gespräch mit Franz-Josef Jung zum Rheintal Tunnelsystem. Auch Herr Jung befürwortet die Alternativtrasse.


Willi Pusch wirbt unermüdlich für ein leiseres Rheintal. Erst eine Teilnahme am Umweltforum der DB AG und anschließend einige Begegnungen mit Politikern in Berlin:  

Eckard von Klaeden - Daimler Benz AG

Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizäcker - Ko-Präsident des Club of Rom

Andreas Gehlhaar - Leiter DB Umwelt und Lärmschutz

Marie-Luise Dött - Vorsitzende der Arbeitsgruppe Umwelt, Natur und nukleare Sicherheit der CDU/CSU

Matthias Gastel - Obmann im Ausschuss für Umwelt, Natur und nukleare Sicherheit Bündnis 90/Grüne

Carsten Träger - Obmann im Ausschuss für Umwelt, Natur und nukleare Sicherheit, SPD

Detlv Pilger, MdB

Erwin Rüddel, MdB

Andreas Nink, MdB

Tabe Rösner, MdB

Peter Bleser, MdB

Klaus Peter-Willsch, MdB


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Projektbeirat: Maßnahmen im Rheintal in den nächsten Jahren
Projektbeirat Massnahmen im Rheintal 12
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Willi Pusch in Gesprächen mit hochrangigen Personen in der Politik und Deutsche Bahn AG.

Er wirbt für das Tunnelsystem zur Umgehung des Rheintals.

Willi Pusch mit Dr. Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender DB AG  auf dem DB Nachhaltigkeitstag
Willi Pusch mit Dr. Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender DB AG auf dem DB Nachhaltigkeitstag
Willi Pusch mit Ronald Pofalla und Olaf Scholz auf dem DB Nachhaltigkeitstag
Willi Pusch mit Ronald Pofalla und Olaf Scholz auf dem DB Nachhaltigkeitstag


Willi Pusch im Gespräch mit der CDU Landtagsfraktion

Themen waren der Lärm, die Erschütterungen und das Rheintal-Tunnelsystem

 Die Sprecherin für Wirtschaft und Verkehr der CDU-Landtagsfraktion, Gabriele Wieland, Josef Dötsch (MdL) und Andreas Unger, hatten den Vorsitzenden der Bürgerinitiative im Mittelrheintal gegen Umweltschäden durch die Bahn e.V., Willi Pusch, zu einem Informationsgespräch nach Mainz in das Abgeordnetenhaus eingeladen.

 In dem Gespräch ging es darum, inwieweit man mit modernen, technischen Möglichkeiten den Bahnlärm und die von schweren Güterzügen verursachten Erschütterungen reduzieren kann.

 In diesem Zusammenhang wurden auch die offensichtlichen Vorteile des Rheintal-Tunnelsystems, im Bundesverkehrswegeplan 2030 als „Korridor Mittelrhein“ bezeichnet, erörtert.

 Der Klimaschutz ist eine besondere Herausforderung und kann nur gelingen, wenn die Politik sofort handelt, indem sie in neue Schienengüterverkehrsstrecken wie z.B. das Rheintal-Tunnelsystem zwischen St. Augustin bei Bonn und Mainz-Bischofsheim investiert.

 Mit dem Bau dieser neuen Schienengüterverkehrstrasse, die bereits im „potentiellen Bedarf“ des Bundesverkehrswegeplans 2030 eingestellt ist, werden die Straßen vom LKW-Verkehr deutlich entlastet.

 Das hätte nicht nur eine erhebliche Verbesserung der Luftqualität zur Folge, sondern könnte auch die Bevölkerung in den historischen Städten und Gemeinden im Rheintal vom Lärm und den Erschütterungen des Güterzugverkehrs befreien und die nachgewiesenermaßen bestehenden Gesundheitsrisiken minimieren. 

 Gabriele Wieland und Josef Dötsch haben stellvertretend für die CDU-Landtagsfraktion die Initiative ergriffen, um sich für die Menschen, die UNESCO-Welterbe Region und die Wirtschaft so wichtige Alternativtrasse aus dem „potentiellen Bedarf“ des Bundesverkehrswegeplans 2030 in den „vordringlichen Bedarf“ höher zu stufen.  

 Wollen wir hoffen, dass in den noch laufenden Sondierungsgesprächen zur Koalitionsbildung der künftigen Bundesregierung unsere in Verantwortung stehenden Politiker nicht „rum eiern“, sondern auch im Interesse des Klimaschutzes und der Menschen anpacken.

 



Untersuchungsbericht über den Güterzugunfall im Juni 2013 zwischen Lorch und Rüdesheim liegt jetzt vor.

 

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Bericht des Wiesbadener Kuriers zum Güterzugunfall im Juni 2013
Bericht des Wiesbadener Kuriers zum Güte
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EBA Unfalluntersuchungsbericht
EBA Unfalluntersuchungsbericht Lorch Rue
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Die BI vertritt schon seit mehreren Jahren die Ansicht, die ca. einhundertfünfzig Jahre alte Eisenbahnstrecke entlang des Rheins erfüllt in keinster Weise die Anforderungen einer Europatransversale für den Güterverkehr.

 

Immer wieder kehrende Hangrutsche und Unterspülungen der Trasse bilden eine latente Gefahr für die Bevölkerung und die gesamte Region. Schon mehrfach entgleisten Züge im Mittelrheintal. Den verantwortlichen Politikern, aktuell Herr Dobrindt und Fr. Angela Merkel und natürlich auch der Bahn, ist das bekannt. Ähnlich wie auch im PKW-Abgasskandal hat die Wirtschaft Vorrang und die gesundheitliche Schädigung der Bevölkerung spielt keine Rolle.   

 

Deshalb ist die Alternativstrecke Korridor-Mittelrhein, nur für den Schienengüterverkehr sowie im Bundesverkehrswegeplan 2030 im „Potentiellen Bedarf“ vorgesehen, unbedingt erforderlich.

 

Der Unfallbericht des Eisenbahnbundesamtes beinhaltet einige Ungereimtheiten. Der stellvertr. Vorsitzende der BI, Wolfgang Schneider, hat den Bericht analysiert.

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Analyse des EBA Unfallberichts
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Chaos bei der DB Cargo, hier ein Pressebericht:

 

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WI Kurier Chaos bei DB Cargo Marktanteil
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Bahn muss neue Lärmschutzfenster zahlen

 

Nach einem neuen Gerichtsurteil muss jetzt die Bahn als Lärmverursacher neue Fenster zahlen. Das Amtsgericht St. Goar hat so entschieden. Endlich wurde jetzt auch gerichtlich der enorme Lärm der Bahn anerkannt. Das hat Signalwirkung für alle Bahnlärmgeschädigte. Die Bahn kündigte schon an, alle juristischen Wege zu nutzen, damit das Urteil nicht rechtskräftig wird. Hier zeigt sich auch wieder das hässliche Gesicht der Bahn und den verantwortlichen Politikern, in der Spitze Herr Dobrindt und Frau Merkel, die den Lärm bewusst der Bevölkerung zumuten.

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RZ Bahn muss neue Fenster zahlen
RZ Bahn muss neue Fenster zahlen 30.09.1
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Tempolimit und Nachtfahrverbot rechtlich zulässig

 

Eine der wichtigsten Forderungen der BI als Sofortmaßnahmen gegen den Lärmterror sind ein Tempolimit und ein Nachtfahrverbot für laute, bisher nicht umgerüsteten Güterzüge. Das hat die Deutsche Bahn und die Bundesregierung mit Hinweis auf EU Recht immer abgelehnt.
Die Landesregierung Rheinland-Pfalz hat das in einem Gutachten widerlegt. Man kann hier deutlich sehen, dass der Bund, namentlich verantwortlich die Verkehrsminister bis 2013 Herr Ramsauer, aktuell Herr Dobrindt, der Bevölkerung am Mittelrhein nicht helfen will.   

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Gutachten zum Lärm im Mittelrheintal
Gutachten_Laerm_Mittelrheintal_Endfassun
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